Bayern München - Hoeness: Musiala-Kollaps «natürlich ein Problem»
Zwei Mal innert vier Tagen kollabiert Jamal Musiala bei Testspielen von Bayern München. Ehrenpräsident Uli Hoeness betont: Der Klub steht hinter Musiala.

Das Wichtigste in Kürze
- Bayern München sorgt sich um den Gesundheitszustand von Jamal Musiala (23).
- Der DFB-Star kollabierte in den letzten beiden Testspielen zweimal – binnen vier Tagen.
- Ehrenpräsident Uli Hoeness erklärt: Der Klub wusste Bescheid, ist aber dennoch etwas ratlos.
Die grössten Sorgen rund um Bayern-Star Jamal Musiala sind zumindest vorerst bereinigt: Der 23-Jährige meldete sich nach seinem zweiten Zusammenbruch binnen weniger Tage in den Sozialen Medien selbst zu Wort. «Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut», schreibt Musiala bei Instagram.
Es sei eine «neurologische Dysfunktion» bei ihm festgestellt worden, ein akutes Risiko bestehe nicht. Trotzdem gab der erneute Kollaps im Testspiel von Bayern München gegen Heidenheim Anlass zu grosser Sorge.

Auch bei Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeness. «Da war ich sprachlos, was selten genug vorkommt», so Hoeness gegenüber «RTL». «Es ist ein Drama – speziell für den Jamal. Dass das vier Tage später wieder passiert, das hat mich vom Hocker gehauen.»
Bayern München wusste von Problemen
Bei Bayern München waren die gesundheitlichen Probleme des 23-Jährigen schon länger bekannt. Nach dem ersten Zusammenbruch beim Test gegen Leipzig reagierte der Klub: Laut Hoeness gab es am Montag einen «Krisengipfel» mit den Mannschaftsärzten und Musialas Management.

«Dabei wurde vereinbart, dass Jamal öffentlich darüber sprechen würde, sollte sich der Vorfall vom Samstag wiederholen. Was gestern dann auch geschehen ist», erklärt Hoeness. Zwar habe es in der Vergangenheit Anzeichen gegeben, aber «wir haben nicht mit dieser Häufung gerechnet».
«Es ist natürlich schon ein Problem»
Wie man beim FC Bayern weiter damit umgeht, ist noch offen. «Mit diesen zwei Vorfällen am Samstag und gestern ist es natürlich schon ein Problem», so Hoeness. «In erster Linie natürlich für den Menschen Jamal. Ich gehe mit dem Gedanken abends ins Bett und wache morgens mit dem Gedanken an ihn auf.»

Hoeness stellt aber auch klar, dass die Bayern fest hinter ihrem Jungstar stehen: «Es gibt eine bedingungslose Unterstützung für Jamal.» Von den behandelnden Neurologen gebe es «keine Bedenken» gegen Hochleistungssport. Trotzdem müsse man erst lernen, «mit dieser Situation umzugehen», so Hoeness.
















