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    Fifa-Infantino – Bayern-Sportboss Max Eberl: «Mich ekelt das an»

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Zürich,

    Fifa-Präsident Gianni Infantino plant, Anteile an der WM zu verkaufen. Das sorgt für Kritik – auch von Bayerns Sport-Boss Max Eberl.

    trump infantino Fifa
    Fifa-Chef Gianni Infantino sorgt wieder einmal mit seinen Zukunftsplänen für Schlagzeilen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auf Fifa-Boss Gianni Infantino prasselt wegen seinen WM-Plänen viel Kritik ein.
    • Auch Bayerns Sport-Boss Max Eberl findet deutliche Worte.
    • Kann Infantino seinen Lohn dank seinen Plänen in einigen Jahren verzehnfachen?

    Kurz nach der WM 2026 schlagen die WM-Privatisierungspläne von Fifa-Präsident Gianni Infantino (56) hohe Wellen.

    Der Schweizer plant Meidenberichten zufolge, WM-Rechte an Investoren aus der Wirtschaft zu verkaufen. Laut «The Times» sei dafür die Gründung eines Unternehmens vorgesehen.

    Fifa
    Fifa-Präsident Gianni Infantino erwägt, die Rechte der WM an Investoren zu verkaufen. Das sorgt für viel Kritik. - keystone

    Schon kurz nach der Veröffentlichung dieser Absichten hagelt es Kritik: Von der Uefa, Ex-Fifa-Präsident Sepp Blatter (90) – und jetzt auch Max Eberl (52). Bayern Münchens Sport-Boss äussert sich an einer Pressekonferenz zur Causa. Und findet deutliche Worte.

    «Ich schäme mich, dass wir im Fussball über solche Gedanken reden. Der Fussball gehört uns nicht, das ist ein Spiel», so Eberl. Er selber fühle sich als «Kind des Fussballs, ich darf das schon mehrere Jahre machen. Selbst mich, der im Fussball zu Hause ist, ekelt das an.»

    Max Eberl
    Max Eberl kritisiert die Pläne der Fifa. - keystone

    Einen möglichen Boykott der Uefa findet Eberl unterstützenswert: «Ich fände es gut, wenn wir als Europa die Stirn bieten und sagen: ‹Nein, da machen wir nicht mit, das ist nicht unser Sport›».

    Was denkst du über die Fifa-Pläne?

    Verzehnfacht Gianni Infantino seinen Lohn?

    Dass für den angedachten Vorgang die Gründung eines Unternehmens vorgesehen ist, sorgt gleich für zwei brisante Teile dieser Geschichte: Gemäss Quellen der «Times», soll auch US-Präsident Donald Trump seine Finger im Spiel haben.

    Fifa
    Was hecken Gianni Infantino und Donald Trump aus? - keystone

    Und: Gianni Infantino könnte nach einer weiteren Amtszeit als Präsident der Fifa ab 2031 Geschäftsführer dieser zu gründenden Tochterunternehmung werden. Nach dann 15 Jahren als Fifa-Boss könnte er sich eine nächste, wichtige Position sichern.

    Berichten zufolge würde ihm in dieser Position ein Lohn winken, der dem von NFL-Commissioner Roger Goofell entspricht. Das wären umgerechnet über 50 Millionen Franken. Und damit das zehnfache seines Salärs bei der Fifa.

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    Kommentare

    User #1894 (nicht angemeldet)

    dieser Infantino ist noch machtgeiler als Sepp Blatter

    User #1894 (nicht angemeldet)

    Der schaden im internationalen Fussball geht langsam aber sicher zuweit; unglaubwürdig; korrupt und darum muss Infantino weg...

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