Schweizer Nati: Murat Yakin möchte die erste Halbzeit vergessen
Nach dem 3:0 der Schweizer Nati gegen Nordmazedonien will Murat Yakin die 1. Halbzeit am liebsten streichen. Für Granit Xhaka lässt er die Türe zur Nati offen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Yakin will nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien die erste Halbzeit streichen.
- Die Nati hat nach vier Siegen noch zwei Spiele und laut Yakin alles in der eigenen Hand.
- Yakin: Xhaka bleibt Captain, die Türe zur Nati ist offen.
- Die Schweizer Nati hat auch ihr viertes Nations-League-Spiel gewonnen. In Luzern siegte si
Die Schweizer Nati hat auch ihr viertes Nations-League-Spiel gewonnen. In Luzern siegte sie gegen Nordmazedonien 3:0. Trainer Murat Yakin mochte danach aber nicht lange über das Resultat reden. Seine Mannschaft hatte in der ersten Halbzeit grosse Mühe.
Gegenüber Nau.ch sagt Yakin zum vierten Sieg in Serie: «In der ersten Halbzeit haben wir sehr gelitten, in der zweiten aber umso besser gespielt.»
Der Aufstieg in die Nations League A bleibt der Nati trotzdem vorerst verwehrt. Slowenien gewann in Schottland 2:1 und kann die Schweiz noch abfangen. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger beträgt fünf Punkte.
Darauf angesprochen, bleibt Yakin gelassen: «Das können wir ja nicht beeinflussen, aber unser Sieg war natürlich enorm wichtig.» Die Schweizer Nati habe noch zwei Spiele und es in den eigenen Händen. «Wir haben unsere Aufgaben erfüllt, was die anderen machen, können wir nicht beeinflussen.»
Auf die Geschenke der Nordmazedonier angesprochen, lacht Yakin und bleibt beim Bild: «Die erste Halbzeit haben wir etwas sehr Saures gegessen. Von daher vergessen wir die erste Halbzeit, umso schöner war aber die zweite.»
Umstellungen bei Schweizer Nati gingen in die Hose
Yakin hatte seine Startelf auf fünf Positionen verändert und wollte einige Stammkräfte schonen. Das ging schief. «Irgendwie hat das mit dem Start überhaupt nicht funktioniert», sagt er.
Es habe kein Druck gegen den Ball gegeben, dazu zu viele Abspiel- und technische Fehler. «So kann das Spielsystem nicht funktionieren.»
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Schönreden will er nichts: «Man muss es nicht schönreden. Wir haben in der ersten Halbzeit ein Geschenk erhalten und waren sicher die Glücklichen. In der zweiten Halbzeit haben wir aber gezeigt, was wir können.«
Zur Pause reagierte der Trainer mit einem Doppelwechsel. Der angeschlagene Djibril Sow und Vincent Sierro machten Platz für Manzambi und Ardon Jashari. Gefragt, ob Sierro und Sow die Verlierer des Abends seien, stellt sich Yakin vor die beiden.
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«Es lag nicht einfach nur an ihnen beiden», sagt er. Sierro müsse sich etwas finden, Sow kenne den Ablauf und habe gute Spiele gezeigt. «Es hat in der ersten Halbzeit bei vielen nicht gereicht.»
Eine positive Bilanz für die Schweizer Nati
Trotz des schwachen Starts gegen Nordmazedoien zieht Yakin eine positive Bilanz der vier Spiele. Die Spieler, die ihm zur Verfügung gestanden hätten, hätten es richtig gut gemacht.
Die Stimmung in der Vorbereitung sei gut gewesen, taktische Anweisungen und Intensität seien umgesetzt worden. In den ersten beiden Spielen habe die Schweiz dem Gegner nichts zugelassen und Tore geschossen, auch bei den Standards.
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In den beiden Heimspielen habe man dann gesehen, dass sich der Gegner auf die Nati eingestellt habe. Yakin sagt: «Wir sind mutig aufgetreten – haben einigen jungen Spielern die Chancen gegeben.»
Die Nati holte nicht nur den vierten Sieg im vierten Spiel, sondern blieb auch zum dritten Mal ohne Gegentor. Weiter geht es im November.
Am 13. November spielt die Schweiz auswärts gegen Slowenien, am 16. November in St. Gallen gegen Schottland.
«Granit ist weiterhin unser Captain«
Viele Fragen drehten sich nach dem Spiel um Granit Xhaka und Breel Embolo. Zum Zeitplan, bis das Thema vom Tisch sei, sagt Yakin: «Wir werden am Mittwoch nochmal zusammensitzen und Gespräche führen. Und nächste Woche wird es sicher auch noch Gespräche unter Spielern geben. Dann hoffe ich, dass es wieder gut kommt.»
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Bei der Kapitänsfrage innerhalb der Schweizer Nati verweist Yakin auf die Absenzen. Neben Xhaka und Embolo fehlten auch Zakaria und Vargas. Jashari habe in den vier Spielen als Captain «super» gespielt und Verantwortung übernommen.
Die Frage, wer die Binde bei der Schweizer Nati trägt, wenn Xhaka zurückkehrt, wollte er nicht abschliessend beantworten. Man werde das untereinander besprechen. Klar sei aber: «Granit ist weiterhin unser Captain.»
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Auf die Frage, ob er Xhaka im November zurückhaben wolle, antwortet Yakin: «Es wurde kommuniziert, dass die Türe offen ist.» Er sei ein guter Spieler, und die Nati brauche in den schwierigen Spielen die besten Spieler. Yakin: «Wir wollen die besten Spieler im Team haben.»
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