Schweizer Nati gewinnt auch Spiel 4 – Aufstieg muss warten
Die Schweizer Nati bleibt in der Nations League makellos. Ein Heimsieg gegen Nordmazedonien beschliesst einen erfolgreichen ersten Zusammenzug.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Nati gewinnt gegen Nordmazedonien auch in Luzern mit 3:0.
- Rieder, Manzambi und Ndoye nutzen Abwehrfehler aus und sorgen für die Tore.
- Sloweniens Sieg gegen Schottland vertagt die Entscheidung um den Aufstieg bis November.
Die Schweizer Nati schliesst den ersten Zusammenzug der Saison mit dem vierten Sieg im vierten Spiel ab. In Luzern gewinnt das Team von Murat Yakin gegen Nordmazedonien 3:0. Die Tore erzielen Fabian Rieder, Johan Manzambi und Dan Ndoye – alle profitieren von Aussetzern der Verteidigung Nordmazedoniens.
Der Aufstieg in die Nations League A bleibt der Schweizer Nati jedoch (noch) verwehrt. Slowenien gewinnt in Schottland 2:1 und könnte die Schweiz noch abfangen.
Dazu müssen die Slowenen ihre beiden Spiele im November – unter anderem gegen die Nati – gewinnen. Die Schweiz müsste zusätzlich auch noch gegen Schottland verlieren.
Captain Akanji zufrieden
«Vier Spiele, zwölf Punkte – top», lautet das Fazit von Captain Manuel Akanji (Video oben). Die schwache erste Hälfte begründet der Innenverteidiger mit den taktischen Veränderungen und dem nicht einfach zu bespielenden Rasen in Luzern. Dieser mache es der Schweizer Nati «extrem schwierig».
Bezüglich der Stimmung im Team könne er sich nicht beklagen, so Akanji, der als Interimscaptain Lob erhält. Sobald Granit Xhaka zurück bei der Nati sei, werde es «wieder beim Alten sein».
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Auch Fabian Rieder lobt die Stimmung im Team, «auch wenn nicht immer alles top war». Trotz schwacher Leistung in der ersten Halbzeit habe man als Team zusammengehalten. Rieder lobt die «riesige Breite im Kader» und «die Qualität auf der Bank, um nachzulegen».
Langsamer Start
Murat Yakin nimmt im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Slowenien fünf Änderungen in der Startelf vor. Diese machen sich am Dienstagabend zunächst bemerkbar. Die Nati ist harmlos und leistet sich viele Fehlpässe. Dann aber nehmen der Druck und die Chancen zu.
Die Erlösung gibt es in der 43. Minute: Fabian Rieder profitiert von einem Abwehrbock der Nordmazedonier und hämmert den Ball aus kurzer Distanz ins Tor.

Auch der noch tor- und punktelose Gegner kann in der ersten Halbzeit offensiv einige Akzente setzen. Das ändert sich nach der Pause.
Schweizer Nati am Ende souverän
Die Schweizer Nati ist in der zweiten Hälfte klar die bessere Mannschaft. Rieder, Nico Elvedi und der eingewechselte Ardon Jashari verpassen zunächst das 2:0.

Dieses fällt in der 73. Minute: Manzambi zieht von ausserhalb des Strafraums ab und profitiert von einem groben Patzer Dimitrievskis. Der Goalie der Nordmazedonier faustet den Ball ins eigene Tor.
In der 81. Minute sorgt Ndoye für den Schlusspunkt. Erneut macht die nordmazedonische Abwehr keine gute Figur und verliert den Ball leichtfertig. Der Nati-Flügel profitiert und schlenzt den Ball am Goalie vorbei ins Tor – 3:0!
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