Jamal Musiala bricht erneut zusammen – «Neurologische Dysfunktion»
Wenige Tage nach seinem Zusammenbruch gegen Leipzig geht Jamal Musiala (23) auch im Testspiel gegen Heidenheim ohne Fremdeinwirkung zu Boden.

Das Wichtigste in Kürze
- Jamal Musiala bricht erneut auf dem Spielfeld zusammen.
- Nach dem Spiel gegen Heidenheim spricht er von einer «neurologischen Dysfunktion».
Erneut grosse Sorge um Bayern-Star Jamal Musiala: Im Testspiel des Rekordmeisters gegen Heidenheim bricht der 23-Jährige nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung ohne Fremdeinwirkung zusammen. Sofort bilden Mit- und Gegenspieler einen Sichtschutz um ihn.
Immerhin: Musiala kann wenig später aufstehen und den Rasen gemeinsam mit den Ärzten in Richtung Kabine verlassen. Was die Ursache für den Kollaps war, bleibt noch unklar.

Das Testspiel wird fortgesetzt, die Bayern gewinnen es am Ende mit 4:2. Das Resultat wird allerdings zur Nebensache.
«Neurologische Dysfunktion»
Max Eberl sagt dazu: «Jamal wird sich in absehbarer Zeit dazu melden. Wir wussten und wissen Bescheid. (...) Jamal wird sich äussern. Er ist in der Kabine, er zieht sich um, er duscht.»
Musiala meldet sich wenig später via Instagram zu Wort. Er schreibt: «Das Wichtigste zuerst – mir geht es gut! Ich verstehe, dass sich viele von euch Sorgen machen. Diese Sorge möchte ich euch heute nehmen.»
Er erklärt: «Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.»
Wichtig sei, dass kein darüberhinausgehendes gesundheitliches Risiko bestehe.
Zweiter Zusammenbruch innert weniger Tage
Bereits am Samstag im Spiel gegen Leipzig (3:1) ging der deutsche Nationalspieler plötzlich zu Boden. Berichten zufolge machten ihm die sehr hohen Temperaturen in der Allianz Arena zu schaffen.
In der Folge trainierte er vorerst individuell.

Musiala blickt auf ein äusserst schwieriges Jahr zurück: Am 5. Juli 2025 zog er sich bei der Klub-WM eine schwere Verletzung zu. Erst im Januar dieses Jahres kehrte er aufs Feld zurück.
Nach Problemen im Sprunggelenk konnte er an der WM 2026 nicht überzeugen. Anschliessend wurde ihm eine Metallplatte im linken Fuss entfernt. Er fehlte beim Vorbereitungsprogramm am Tegernsee und in Asien.












