Jamal Musiala: So reagiert die Sport-Welt auf die Diagnose
Jamal Musiala erhält von seinen Fussballerkollegen viel Zuspruch und Aufmunterung nach der Diagnose. Er betont, es sei sein Wunsch gewesen, zu spielen.

Das Wichtigste in Kürze
- Jamal Musiala brach wegen einer neurologischen Dysfunktion zweimal zusammen.
- Unter dem Post kommentieren zahlreiche Fussballer Herzchen und betende Hände.
- Der FC Bayern betont, hinter seinem Mittelfeldspieler zu stehen.
Im Testspiel gegen den FC Heidenheim kollabierte Jamal Musiala zum zweiten Mal innert kurzer Zeit auf dem Feld. Nach dem Spiel erklärt er es mit einer neurologischen Dysfunktion, die zu Absencen führen kann.
Unter dem Instagram-Post erhält der Mittelfeldspieler des FC Bayern Münchens viel Unterstützung. Zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitspieler sowie weitere Fussballer melden sich.
Manuel Neuer, Nick Woltemade, David Alaba, Aleksandar Pavlovic, Jonathan Tah, Jude Bellingham oder auch Breel Embolo kommentieren. Sie alle posten Herzchen und betende Hände unter dem Beitrag des deutschen Nationalspielers.
Die deutsche Legende Lothar Matthäus schreibt: «Stay strong.» Der offizielle Account des FC Bayern Münchens betont erneut: «Wir stehen immer an deiner Seite, Jamal.»
Auch der FC Heidenheim kommentiert den Beitrag: «Gute Besserung, Jamal Musiala. Die Gesundheit steht über allem, deshalb wünschen wir dir nur das Beste.»
In seinem Post erklärt Musiala, dass die Absencen «temporär kurz auftreten, aber gut behandelbar» seien. Er befinde sich in medizinischer Behandlung und sei sehr optimistisch.
Bei Absencen handelt es sich um kurze Anfälle von Bewusstseinsverlust oder -trübung aufgrund der Störung im Nervensystem. In der Folge unterbricht die betroffene Person, was sie gerade tut, und nimmt die Umgebung nicht mehr wahr. Von aussen betrachtet erscheint es wie ein Aussetzer.
Jamal Musiala: «Persönlicher Wunsch, zu spielen»
Gleich nach der Partie erklärte Bayerns Sport-Boss Max Eberl, dass Musiala sich selbst äussern wolle. Der Verein «weiss und wusste davon». In seinem Post erklärte der Mittelfeldspieler, weshalb er dennoch auflief.
«Wichtig ist, es besteht kein darüberhinausgehendes gesundheitliches Risiko», schreibt Musiala. Er stehe in regelmässigem Austausch mit Experten. «Es ist mein persönlicher Wunsch gewesen, mich der Herausforderung zu stellen.»
Mit der Freigabe der neurologischen Fachärzte wolle er sich dem widmen, was ihm bei der Genesung am meisten helfe: «Einfach meinen Alltag leben und meiner Passion, Fussball zu spielen, weiter nachgehen.»















