Gericht

    Afrika-Cup: Marokko will gegen Senegal-Triumph vor Gericht gehen

    Etienne Sticher
    Etienne Sticher

    Morokko,

    Nach dem Skandal-Final beim Afrika-Cup droht ein juristisches Nachspiel: Marokko will die Vorfälle in der Nachspielzeit rechtlich prüfen lassen.

    marokko afrika cup
    Marokko verlor einen skandalträchtigen Final des Afrika-Cups gegen Senegal. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Marokko kündigt rechtliche Schritte gegen den senegalesischen Triumph an.
    • Der Verband fordert eine Untersuchung des Protests kurz vor Ende der regulären Spielzeit.
    • Denn dass die Senegalesen den Platz verlassen hätten, habe die Spieler beeinflusst.

    Der Afrika-Cup endete nach einem Skandal mit dem Finalsieg von Senegal über Marokko. Doch vorbei ist die Angelegenheit noch nicht: Der Gastgeber will vor Gericht gehen: Der marokkanische Verband kündigt rechtliche Schritte beim afrikanischen Verband und bei der Fifa an.

    Wie unter anderem «Transfermarkt» berichtet, fordert Marokko, dass das turbulente Ende der regulären Spielzeit im Endspiel untersucht wird.

    In der Nachspielzeit wurde Marokko ein umstrittener Elfmeter zugesprochen. Die Senegalesen zogen sich auf Anweisung ihres Trainers aus Protest in die Kabine zurück. Erst nach der Intervention von Sadio Mané kamen die Spieler zurück. Ein Abbruch wurde somit verhindert, die Partie mit dem Elfmeter und 20 Minuten Verzögerung fortgesetzt.

    Doch Brahim Díaz, Spieler von Real Madrid, scheiterte kläglich. Damit ging die Partie in die Verlängerung, wo Marokko schliesslich verlor.

    Soll Senegal für den «Walk-out» bestraft werden?

    Der Verband argumentiert nun, dass der Protest der Senegalesen «erhebliche Auswirkungen auf den normalen Spielverlauf» gehabt habe. Auch die Leistung der Spieler sei beeinflusst worden.

    Mittlerweile hat sich auch Díaz gemeldet: In den sozialen Medien schreibt er, seine Seele tue weh. «Gestern habe ich versagt und übernehme die volle Verantwortung.» Er entschuldige sich von ganzem Herzen, es werde ihm schwerfallen, sich davon zu erholen

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    Kommentare

    User #2700 (nicht verifiziert)

    Immer Lämpe mit den Tschüttelern...

    User #1168 (nicht angemeldet)

    Da haben die noch einen Penalty geschenkt bekommen den sie nicht verwandelt haben und haben das Gefühl sie wurden betrogen. Was für eine verdrehte Welt. Könnte mir bei Infantino jedoch auch vorstellen, dass man bei ihm einen Titel kaufen kann.

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