Afrika Cup: Senegal gewinnt Final nach Walkout-Drama wegen Schiri!
Dramatischer hätte der Final des Afrika-Cup nicht ablaufen können: Als Protest gegen den Schiedsrichter verlassen die Senegalesen in der Nachspielzeit das Feld!
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Das Wichtigste in Kürze
- Irre Szenen im Final des Afrika-Cups – die Senegalesen verlassen den Rasen!
- Zuvor war Gastgeber Marokko ein zweifelhafter Elfmeter zugesprochen worden.
- Zudem hatte der Schiedsrichter dem Senegal einen Treffer strittigerweise aberkannt.
- Das Spiel wird fortgesetzt, der Elfmeter gehalten – und Senegal gewinnt den Titel!
Was für verrückte Szenen in Marokko! Der Gastgeber steht im Final des Afrika-Cups vor einem dramatischen Titelgewinn in letzter Sekunde.
In der achten Minute der Nachspielzeit hatte Schiedsrichter Ndala Ngambo den Marokkanern einen Elfmeter zugesprochen. Beim Stand von 0:0 eine Steilvorlage für den Titelgewinn.
Kurz zuvor – ebenfalls bereits in der Nachspielzeit – war den Senegalesen ein vermeintlich regelkonformer Treffer aberkannt worden. Schiedsrichter Ngambo hatte zuvor einen Mini-Kontakt von Seck gegen Hakimi als Foul gewertet.
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Dann eskaliert in der achten Minute der Nachspielzeit die Situation völlig: Diouf berührt – mehr ist es nicht – Brahim Diaz im Sechzehner mit dem Arm am Hals. Nach VAR-Eingriff entscheidet der Schiedsrichter auf Elfmeter. Die Senegalesen toben.
Senegalesen verlassen als Protest den Platz
Und sie toben wirklich: Trainer Thiaw beordert seine Mannschaft unter Protest gegen die zwei Schiedsrichter-Entscheidungen in die Kabine!
Es herrscht völliges Chaos auf dem Rasen. Einige Spieler verlassen den Platz, die Marokkaner versuchen, ihre Gegner zu beruhigen. Auf senegalesischer Seite versucht einzig Sadio Mané, den Walkout zu verhindern.

Und das mit Erfolg! Nach langen Minuten kehrt die Mannschaft auf den Rasen zurück – unter lauten Pfiffen der heimischen Fans.
Drama-Elfmeter wird verschossen
In Spielminute 112 wird der Elfmeter dann tatsächlich ausgeführt. Und Brahim Diaz schiesst ihn direkt in die Arme von Senegal-Keeper Mendy!
Direkt danach wird die reguläre Spielzeit abgepfiffen – der Final geht in die Verlängerung. Und dort gehen die Senegalesen kurz nach Wiederbeginn in Führung. Pape Gueye zimmert die Kugel nach einer herrlichen Kombination sehenswert in den Winkel.

Eine halbe Stunde später, im mittlerweile strömenden Regen, jubeln die Senegalesen: Superstar Sadio Mané darf seinen zweiten Afrika-Cup-Pokal in die Höhe stemmen.












