188.000 Menschen wegen Überschwemmungen in Marokko evakuiert

Keystone-SDA
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Morokko,

Im nordafrikanischen Marokko sind wegen schwerer Regenfälle und Überschwemmungen bisher rund 188.000 Menschen evakuiert worden. Das teilte die marokkanische Regierung heute mit. Die Anwohner in den betroffenen Gegenden wurden in andere Orte und Notunterkünfte gebracht. Mehrere Provinzen im Nordwesten wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Mindestens vier Menschen kamen dabei in den vergangenen Wochen ums Leben.

ARCHIV - Ein Baum steht in einem Überschwemmungsgebiet in Marokko. Foto: Uncredited/AP/dpa
ARCHIV - Ein Baum steht in einem Überschwemmungsgebiet in Marokko. Foto: Uncredited/AP/dpa - Keystone/AP/Uncredited

Die Behörden machten sich in vergangenen Tagen ein Bild vom Ausmass der Zerstörung in den betroffenen Gebieten. Die Regierung hat ein Hilfsprogramm gestartet mit einem Budget von umgerechnet 276 Millionen Euro, um die Region zu unterstützen. An Schulen in den betroffenen Gebieten soll der Unterricht vorerst virtuell stattfinden.

Erst im Dezember waren nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen in Marokko 37 Menschen ums Leben gekommen. Retter zogen nach Sturzfluten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Der Regen folgte auf eine schwere, jahrelange Dürre mit wenig Niederschlag in Marokko.

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