Zehntausende in Marokko evakuiert wegen schwerer Regenfälle
Im nordafrikanischen Marokko kommt es seit einigen Tagen zu schweren Regenfällen mit Evakuierungen Zehntausender Menschen. Betroffen ist vor allem der Norden, etwa der Ort Ksar al-Kebir nordöstlich der Hauptstadt Rabat. Dort wurde ein Grossteil der Anwohner wegen steigender Wasserpegel in Sicherheit gebracht.

In den betroffenen Provinzen im Norden wurden mehr als 154.000 Menschen evakuiert, wie das Innenministerium der staatlichen Nachrichtenagentur MAP zufolge mitteilte. Weil der Fluss Sebou im Nordwesten nach den starken Regenfällen übers Ufer getreten ist, war der Zugang zu mehreren Dörfern in der Region abgeschnitten.
Erst im Dezember waren nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen in Marokko 37 Menschen ums Leben gekommen. Retter zogen nach Sturzfluten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Der Regen folgte auf eine schwere, jahrelange Dürre mit wenig Niederschlag in Marokko.










