Nach 104:58 Minuten gewinnt Fribourg-Gottéron gegen Lausanne in der dritten Verlängerung mit einem 3:2. Das entscheidende Tor schoss Philippe Furrer.
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Der Fribourger-Verteidiger Philippe Furrer. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fribourg gewinnt mit einem 3:2 gegen Lausanne im Playoff-Viertelfinale.
  • Das entscheidende Tor erzielt Philippe Furrer nach 104:58 Minuten.

Philippe Furrer, der Verteidiger mit der immensen Playoff-Erfahrung, entschied die Partie. Furrer preschte über die linke Flanke vorwärts und liess einen Verteidiger ins Leere laufen. Er zog zur Mitte und bezwang mit dem 44. Torschuss Lausannes Goalie Luca Boltshauser zum 3:2. Damit führt Fribourg-Gottéron in der Serie mit 2:1 Siegen.

Philippe Furrer trifft nach 104:58 Minuten

Die beiden Teams lieferten die zweitlängste Verlängerung in der Schweiz ab. Einzig vor drei Jahren der Viertelfinals Servette - Bern (2:3 n.V.) dauerte noch länger: Damals gelang Mark Arcobello nach 117:43 Minuten das Siegtor.

Schon vor der Verlängerung sah es lange gut aus für Freiburg. Gottéron nützte Mitte des ersten Abschnitts zwei Lausanner Strafen zu zwei Powerplay-Toren innerhalb von 54 Sekunden aus. Julien Sprunger und Christopher DiDomenico schlossen die zwei brillanten Pass-Stafetten ab. Danach gelang dem Heimteam aber über 90 Minuten lang kein weiterer Treffer mehr.

Aber auch Lausanne liess sich nicht unterkriegen. Emilijus Krakauskas verkürzte in der 27. Minute auf 1:2. In der 44. Minute gelang Christoph Bertschy, der längst für nächste Saison bei Gottéron unterschrieben hat, der 2:2-Ausgleich.

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