Olympia 2026: Schweizer vergeben 2:0-Führung und scheiden aus.

Für die Hockey-Nati endet Olympia 2026 vorzeitig. Im Viertelfinal gegen Finnland führen die Schweizer lange mit 2:0, verlieren scheiden am Ende aber doch aus.

Schweiz Finnland Olympia 2026
Die Schweiz trifft gegen Finnland. Reicht es am Ende zum Halbfinal-Einzug an Olympia 2026? - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Eishockey-Nati verspielt bei Olympia 2026 um den Halbfinal-Einzug.
  • Gegner im Viertelfinal ist Finnland, Nau.ch tickert live.

Schweiz vs. Finnland 2:2

15' Damien Riat

54' Sebastian Aho

59' Arruturi Lehkonen

Das Spiel im Ticker

64. Minute, Tor für Finnland, 3:2: Olympia 2026 endet für die Schweiz auf die schlimmstmögliche Art und Weise. Wieder trifft Lehkonon.

62. Minute: In der Verlängerung geht es bei drei gegen drei sehr schnell hin und her. Andrighetto hat eine Grosschance aufs Siegtor, spielt den Ball aber am Tor vorbei.

60. Minute: Dann ist die reguläre Spielzeit vorbei. Die Schweiz vergibt den Sieg tatsächlich kurz vor Schluss. Die Entscheidung fällt nun bei 3 gegen 3 in der Verlängerung. Falls in zehn Minuten kein Tor fällt, geht es ins Penaltyschiessen.

59. Minute, Tor für Finnland, 2:2: Da ist das Tor für die Finnen. Durch eine schnelle Kombination spielen sie sich frei, Siegenthaler wirft sich in die Schussbahn, lenkt den Puck aber ins eigene Gehäuse ab.

58. Minute: Genoni vereitelt eine Top-Chance der Finnen. Zwei weitere Paraden muss der Schweizer Schlussmann auch danach noch zeigen. Finnland drückt nun gewaltig. Jetzt wird für einen sechsten Feldspieler auch der Goalie aus dem Tor genommen.

56. Minute: Das Spiel ist wieder offen. Die Schweizer verstecken sich aber nicht nur in der Defensive. Vorne kommt Verteidiger Moser zu einem guten Abschluss, kann aber nicht treffen.

54. Minute, Tor für Finnland, 2:1: Neeein, jetzt schlägt es doch noch hinter Genoni ein. Aho kommt von der Bank, nimmt Tempo auf und haut die Scheibe in die entfernte Torecke. Hier ist Jonas Siegenthaler jetzt etwas zu passiv und Genoni schafft es nicht rechtzeitig in die Ecke zu verschieben.

51. Minute: Auch nach einer (kleinlichen) Strafe behalten die Schweizer die Fassung. Bei der einzigen finnischen Grosschance ist Genoni zur Stelle. Ansonsten setzen die Schweizer aber sogar noch Nadelstiche in Unterzahl: Jäger und Schmid schrammen am Shorthander vorbei.

Patrick Fischer
Das Team von Patrick Fischer bleibt auch im Schlussdrittel hochkonzentriert. - Keystone

46. Minute: Weiter verteidigen die Schweizer ihr Tor mit Mann und Maus. Wirklich jeder Stürmer macht auch die nötigen Meter in die Defensive mit. Dadurch rennen die Finnen weiterhin vergeblich an.

41. Minute: Das Spiel läuft wieder. In 20 Spielminuten könnte der Halbfinaleinzug der Schweiz Tatsache sein – falls Finnland nicht noch mehr als ein Tor mehr erzielt.

Fazit zweites Drittel: Bezüglich Intensität und Einsatz lassen die Schweizer auch im Mitteldrittel gar nichts vermissen. Trotzdem werden die Finnen zunehmend stärker und kommen zu einzelnen Torchancen.

Die starken Defensivleute, Goalie Genoni und der Pfosten bewahren die Schweiz aber weiterhin vor einem Gegentor. Auf der Gegenseite spielen sich auch die Eisgenossen immer wieder vors Tor, lassen dort die letzte Genauigkeit aber noch vermissen.

40. Minute: Dann erklingt zum zweiten Mal die Pausensierene. Im zweiten Drittel sind keine Tore gefallen. Gut für die Schweiz, die weiterhin mit 2:0 führt.

39. Minute: Die Schweiz kann in Überzahl nicht wirklich überzeugen. Bis auf einen Abschluss von Josi ist von den Eisgenossen wenig zu sehen. Auf der Gegenseite trifft Finnland den Aussenpfosten – so langsam kann die Schweiz von Glück reden, noch immer kein Gegentor kassiert zu haben.

Finnland
Die Finnen werfen alles rein, finden gegen die Schweizer aber keine Lösungen. - Keystone

36. Minute: Die Intensität im Spiel ist beeindruckend. Auf beiden Seiten wird mit viel Tempo angegriffen und beide Team verteidigen mit vollem Einsatz. Wo wogt das Spiel hin und her. In der Offensive holt Sandro Schmid nun die erste Strafe gegen Finnland heraus.

30. Minute: Das Spiel gestaltet sich im Mitteldrittel sehr ausgeglichen. Die Schweiz hat das Spielgeschehen wieterhin gut im Griff, auch die Finnen spielen sich aber immer wieder vors Tor. Allerdings warten die Suomi weiterhin auf den ersten Treffer.

22. Minute: Das Spiel läuft wieder und das Schweizer Team zeigt sich weiterhin sehr aktiv.

Fazit erstes Drittel: Die Schweiz kommt gut in die Viertelfinal-Partie gegen Finnland rein. Früh übernehmen sie das Spieldiktat. Spätestens nach der ersten Strafe gegen die Schweiz zeigen aber auch die Finnen, das sie nicht zu unterschätzen sind. Genoni hält den Kasten aber sauber.

So fällt das erste Tor dann auch der Gegenseite: Jäger luchst Finnen-Goalie Saros den Puck ab und bedient Riat – 1:0. Nur kurz darauf sorgt Nino Niederreiter mit einem Schuss aus etwas grösserer Distanz für den Doppelschlag. Mit 2:0 endet das erste Drittel.

Schweizer Nati
Die Schweiz startet voll nach Wunsch in den Viertelfinal gegen Finnland. - Keystone

20. Minute: Das erste Drittel endet hiermit. Und der Start nach Mass ist gelungen: Die Schweiz führt im Viertelfinal gegen Finnland mit 2:0!

16. Minute, Toooor für die Schweiz, 2:0: Doppelschlag der Schweiz! Nino Niederreiter sorgt nur kurz nach dem Führungstor gleich für das 2:0. Er kommt ganz alleine von hinten in die Offensivzone und schliesst sofort ab. Diverse Spieler stehen in der Schussbahn und nehmen die Sicht – und der Schuss schlägt im Tor ein.

15. Minute, Toooor für die Schweiz, 1:0: Der finnische Goalie vertändelt den Puck hinter dem Tor. Jäger übernimmt, prescht gleich hinter dem Gehäuse durch und bedinent Riat. Dieser haut die Scheibe ins verlassene Tor. Goalie Saros blieb am Pfosten hängen und war deshalb zu spät zurück im Tor.

9. Minute: Erstmals ist eine Glanzparade von Leonardo Genoni gefordert. Der lenkt den harten Schuss des Finnen mit der Schulter über das Tor. Schon in den letzten Spielen hat der Goalie-Routinier bewiesen, wie gut er tatsächlich in Form ist.

Finnland Schweiz
Die Finnen werden etwas stärker, das Schweizer Team wehrt sich aber erfolgreich. - Keystone

6. Minute: In Überzahl haben die Finnen eine erste Druckphase, die Schweiz wehrt sich aber erfolgreich. Durch ein starkes Unterzahlspiel übersteht das Fischer-Team die erste brenzlige Situation gegen sich souverän.

4. Minute: Die Schweiz agiert weiter sehr aktiv und hat mehr vom Spiel. Dann aber stellt Damien Riat seinem Gegenspieler ein Bein. Die erste Strafe der Partie wird dementsprechend gegen die Schweiz ausgesprochen.

1. Minute: Das Spiel ist eröffnet und die erste Linie der Schweiz verzeichnet sogleich den ersten Abschluss. Freuen wir uns auf einen hochklassigen Viertelfinal!

Vor dem Spiel

Nach dem Sieg über Italien gilt es für das Team von Patrick Fischer ernst: Im Viertelfinal wartet mit den Finnen eine deutlich grössere Hürde.

Olympia 2026
Gelingt der Eishockey-Nati an Olympia 2026 der Coup gegen Finnland? - keystone

Verteidiger Glauser kehrt nach einer Verletzung ins Team zurück. Er verteidigt mit Marti in der dritten Linie, Fora rückt in den vierten Block mit Berni.

In der Vorrunde reagiert Finnland auf eine Niederlage gegen die Slowakei mit Siegen über Schweden und Italien. Der Viertelfinal beginnt um 18.10 Uhr.

Noro-Sorgen bei den Finnen

Die finnische Eishockey-Nati der Frauen sorgte zu Beginn des Olympia-Turniers für Schlagzeilen. Wegen Norovirus-Fällen musste das Spiel gegen die Kanadierinnen verschoben werden.

Nun gab es auch beim finnischen Herren-Team einen Fall. Betroffen war NHL-Spieler Anton Lundell, der deshalb das Gruppenspiel gegen Italien am Samstag verpasste.

Am Dienstag trainierte der Spieler der Florida Panthers wieder mit. Und am Mittwoch steht er im Viertelfinal-Duell mit der Schweiz wieder im Einsatz.

Olympia 2026
Anton Lundell musste an Olympia 2026 ein Spiel aussetzen. - keystone

«Nachdem ich krank geworden war, war ich im Zimmer und wollte niemanden anstecken. Ich konnte das Zimmer unmöglich verlassen», sagt Lundell laut «Yle». «Ich weiss nicht, woher es kam.»

Zimmergenosse Oliver Kapanen verpasste das Spiel am Samstag ebenfalls, da er mit Lundell in Kontakt war.

Kommentare

User #6386 (nicht angemeldet)

Fachkräftemangel nun also auch im Eishockey, es braucht mehr wie Karel Fiala, Kurashev usw. Im Schwingen funktioniert es ja auch: Der Tscheche Orlik ist Schwingerkönig.

User #6440 (nicht angemeldet)

und die Eisbünzlis haben nichr mal mitgesungen bei der Hymne! Da schaue ich lieber die Fussball-Nati.

Weiterlesen

Olympia 2026
6 Interaktionen
Nach Ski-Goldregen
Kevin Fiala Olympia 2026
26 Interaktionen
«Holt sie euch!»

MEHR IN SPORT

Barcelona Atletico
4 Interaktionen
CL-Viertelfinal
Schweizer Nati
7 Interaktionen
Csillag-Traumtor
Patrick Fischer
1'937 Interaktionen
Impf-Skandal
FC Basel Hakan Yakin
4 Interaktionen
FCB-Schuhe verbrannt

MEHR OLYMPIA 2026

rio
Rio de Janeiro
Olympia 2030 Benjamin Karl
5 Interaktionen
Mit 40 Jahren
Olympia 2038
93 Interaktionen
Winterspiele 2038
Olympia 2038 Schweiz
11 Interaktionen
Grosse Chance

MEHR AUS ITALIEN

9 Interaktionen
Rom
morettis
89 Interaktionen
Bar-Brand
Ducati MotoGP Test 2027
2 Interaktionen
Motoren-Revolution
5 Interaktionen
Zwei Jahre lang