Davis Cup: Stricker/Paul bringen Sieg über Tunesien ins Trockene
Die Schweiz bezwingt Tunesien im Davis Cup vorzeitig: Jakub Paul/Dominic Stricker gewinnen das Doppel gegen Moez Echargui/Skander Mansouri und stellen auf 3:0.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz bezwingt Tunesien im Davis Cup vorzeitig.
- Jakub Paul/Dominic Stricker gewinnen das Doppel mit 6:4 und 7:6.
- Am Tag zuvor stellten Jérôme Kym und Leandro Riedi auf 2:0.
Die Mission Aufstieg im Davis Cup verläuft aus Schweizer Sicht souverän. Gegen Tunesien gewinnt das Team von Captain Severin Lüthi vorzeitig mit 3:0.
Jakub Paul und Dominic Stricker sorgen mit dem 6:4 und 7:6 im Doppel gegen Moez Echargui/Skander Mansouri für die Entscheidung. Damit braucht die Schweiz noch einen Sieg, um in die Weltgruppe zurückzukehren.
Diese Partie wird im September warten und bietet die Chance, in die höchste Liga aufzusteigen. Dann könnte sich das Team von Severin Lüthi im Davis Cup ab 2027 wieder mit den weltbesten Nationen messen.
Kym schlägt Tunesiens Teamleader souverän
Schon am Freitag sorgt die Schweiz für eine gute Ausgangslage: Jérôme Kym dominiert die Ballwechsel gegen den eigentlich besser klassierten Moez Echargui (ATP 142) von Anfang an. Irgendwie entgeht der Tunesier einem Break aber jeweils. So entscheidet sich der erste Satz im Tiebreak, wo Kym die Überhand behält.
Im zweiten Satz dreht das Spielgeschehen: Plötzlich ist mehrfach unter Druck, hält seinen Aufschlag aber jeweils. Bei 4:4 unterläuft Echargui dann ein schwaches Aufschlagspiel – und Kym schlägt zu.

Abgezockt serviert er sich anschliessend zum Sieg: Mit 7:6 und 6:4 holt der 22-jährige Aargauer den ersten Punkt für die Schweiz.
Riedi gewinnt überlegen
Gleich anschliessend vergoldet Leandro Riedi den gelungenen Auftakt von Kym. Der Zürcher lässt Alaa Trifi (ATP 1171) keine Chance und gewinnt 6:1, 6:0.

Schon bei erster Gelegenheit gelingt Riedi das Break. Auch danach bleibt der 24-Jährige am Drücker – er ist der deutlich aggressivere Spieler. Mit 6:1 gewinnt er den ersten Durchgang.
Gleich im ersten Game des zweiten Satzes erspielt er sich weitere Breakbälle: Den Fünften nutzt er zum 1:0. Wenige Minuten später gelingt ihm der nächste Servicedurchbruch zum 3:0. Am Ende entscheidet er die Partie im Eildurchgang für sich.












