Der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Frank Ullrich (SPD), warnt angesichts der derzeitigen Energiekrise vor der Schliessung von Sportstätten.
Der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses Frank Ullrich (SPD).
Der Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses Frank Ullrich (SPD). - Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
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Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland seien knapp 24 Millionen Menschen in einem Sportverein aktiv.

«Ein Energie-Lockdown wäre für den Sport ein verheerendes Signal», sagte Ullrich der Düsseldorfer «Rheinischen Post». Bereits wegen der Corona-Pandemie hätten die allgemeine Bewegung, physische und psychische Gesundheit «genug gelitten. Demzufolge muss alles dafür getan werden, Sportstätten offen zu halten».

In Deutschland seien knapp 24 Millionen Menschen in einem Sportverein aktiv. «Sporttreiben ist ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer Gesellschaft und gerade in einer Energiekrise darf dieser Stellenwert nicht unberücksichtigt bleiben», sagte der Biathlon-Olympiasieger von 1980.

Die Öffnungszeiten in Schwimmbädern zu kürzen, hält der 64-Jährige für weniger effektiv, «da die Badtechnik auch abseits vom Besucherbetrieb läuft und demzufolge kaum Einsparungen mit sich bringt». Zudem dürfe der Bund die Kommunen mit Blick auf die Sportstätten in dieser Zeit nicht allein lassen.

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