Ein Monat nach einer Corona-Infektion gewinnt der Spanier Rahm das US-Open. Der Golfer übernimmt die Führung in der Weltrangliste.
Jon Rahm aus Spanien in Aktion am vierten Grün. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa
Jon Rahm aus Spanien in Aktion am vierten Grün. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einem Monat musste Jon Rahm nach einem positiven Corona-Test ein Turnier abbrechen.
  • Am US-Open zeigte er sich aber genesen in überragender Form.
  • Er gewann das Turnier mit einem Schlag Vorsprung.

Der Spanier Jon Rahm hat die 121. Auflage der US Open und damit sein erstes Major-Turnier gewonnen. Der 26-Jährige lieferte auf dem Torrey Pines Golf Course in La Jolla eine starke 67er-Runde mit zwei Birdies ab. Damit distanzierte er den Südafrikaner Louis Oosthuizen um einen Schlag.

Insgesamt blieb Rahm nach den vier Tagen sechs Schläge unter Par. Er war erst zu Beginn des Monats während eines Turniers positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte als Führender abbrechen müssen. «Das ist die Kraft des positiven Denkens», sagte Rahm mit dem Pokal in der Hand.

Deutschlands Golfstar Martin Kaymer fiel am Schlusstag noch um fünf Ränge zurück und beendete das Major auf dem geteilten 26. Platz. Auf die Spitze fehlten ihm nach der 73er-Runde neun Schläge. Ein schwacher Auftakt mit vier Bogeys in Serie kosteten den 36-Jährigen früh alle Hoffnungen auf ein deutlich besseres Abschneiden. Kaymer hatte das prestigeträchtige Turnier 2014 gewonnen.

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