Die Grüne Fabienne Fischer wird im zweiten Wahlgang in den Genfer Staatsrat gewählt werden. Damit verpasst Pierre Maudet die Wiederwahl.
Pierre Maudet
Pierre Maudet (r.) und die Grüne Fabienne Fischer standen sich im zweiten Wahlgang gegenüber. - sda - Keystone/MARTIAL TREZZINI

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Unabhängige Pierre Maudet verpasst die Wiederwahl in Genf.
  • Die Grüne Fabienne Fischer wird damit Genfer Staatsrätin.

Die Grüne Fabienne Fischer wird am Sonntag im zweiten Wahlgang in den Genfer Staatsrat gewählt werden. Nach den vorläufigen Ergebnissen liegt sie klar vor dem zurückgetretenen Pierre Maudet, der als Unabhängiger für seine eigene Nachfolge kandidierte.

Fischer lag mit 45'198 Stimmen auf dem ersten Platz, gefolgt von Maudet mit 36'844 Stimmen. An dieser Reihenfolge dürfte sich angesichts des Vorsprungs der Kandidatin der Grünen auf den ehemaligen FDP-Politiker nichts ändern.

Pierre Maudet gratuliert Nachfolgerin

Pierre Maudet hat am Sonntag in einem Twitter-Brief seine Niederlage bei der Staatsrats-Ersatzwahl eingestanden. Er gratulierte der Kandidatin der Grünen, Fabienne Fischer, zu ihrem Wahlerfolg.

«Ich nehme das Resultat von heute und den Entscheid des Stimmvolks zur Kenntnis.» Er gratuliere der grünen Kandidatin zu ihrer Wahl in den Staatsrat. «Ich danke den Genferinnen und Genfern, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, von ganzem Herzen», schrieb Maudet.

Die 59-jährige Juristin hatte die besten Erfolgsaussichten, obwohl sie als Erstplatzierte im ersten Wahlgang etwas unter den Erwartungen blieb. Sie erzielte dennoch einen respektablen Vorsprung von knapp 9500 Stimmen auf Maudet.

Fischer konnte im zweiten Wahlgang auch auf den Rückhalt der Sozialdemokraten und der Partei der Arbeit zählen.

Die CVP-Kandidatin Delphine Bachmann erhielt 14'717 Stimmen und lag nach dem Zwischenstand auf dem dritten Platz. Am wenigsten Unterstützung erhielt Yves Nydegger von der SVP mit 12'104 Stimmen.

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