Klimabericht 2026 – Grüne Luzern fordern mehr Tempo

Grüne Luzern
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Die Grünen begrüssen den Klimabericht 2026 des Kantons Luzern. Während Energie und Gebäude auf einem guten Weg seien, bräuchten andere Bereiche mehr Tempo.

Luzern Stadt Vierwaldstättersee Panoramaansicht
Ein Blick auf die Stadt Luzern. - Pixabay

Die Grünen begrüssen den Klima- und Energiebericht 2026 des Kantons Luzern. Der Bericht ist die zentrale Grundlage, damit Luzern bis spätestens 2050 Netto Null erreicht.

Während Energie und Gebäude auf gutem Weg sind, braucht es beim Verkehr, der Landwirtschaft und bei Industrie und Kreislaufwirtschaft engagierteres Handeln des Kantons.

Positive Entwicklung bei Gebäuden und Energie

Positiv beurteilen die Grünen die Entwicklung bei Gebäuden und der Energieversorgung. Der Ausbau erneuerbarer Energien kommt voran und die Emissionen sinken.

Diese Dynamik soll genutzt werden: Fossile Heizungen müssen schneller ersetzt und Energie effizienter genutzt werden. Zudem braucht es weitere Fortschritte beim Ausbau der Solarenergie sowie bei Speicherlösungen.

Im Bereich der Industrie und Kreislaufwirtschaft wurden erste Fortschritte erzielt, es bleibt aber noch einiges zu tun.

Durch eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft und eine Reduktion von klimaschädlichen Billig-Importen kann die lokale Wirtschaft gefördert, die Langlebigkeit von Produkten gesteigert und so auch die Abfallmenge reduziert werden.

Mehr Investitionen in Verkehrsinfrastruktur

Kritischer fällt die Bilanz beim Verkehr aus. Die Emissionen stagnieren, während der Verkehr weiter zunimmt. Die vorgesehenen Massnahmen reichen aus Sicht der Grünen nicht aus.

Die Veloinfrastruktur im Kanton Luzern ist mangelhaft, die Busse in den Zentren stehen im Stau und sind unpünktlich.

«Es braucht mehr Investitionen in sichere Velowege, schnellere Busverbindungen und eine klare Abkehr von neuen klimaschädlichen Strassenprojekten», so Fraktionspräsident und Ruek-Mitglied Samuel Zbinden.

Für eine Ernährungsstrategie und einen Klimafonds für die Landwirtschaft

Auch in der Landwirtschaft sehen die Grünen grossen Handlungsbedarf. Weder passt der Kanton Luzern die Rahmenbedingungen an, noch investiert er richtig in Förderprogramme. Daher ist es nicht erstaunlich, dass die Emissionen auf hohem Niveau stagnieren.

Die Grünen schlagen konkrete Massnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor, um eine klimafreundliche Landwirtschaft und Ernährung zu fördern.

«Luzern braucht eine Ernährungsstrategie und einen Klimafonds für die Landwirtschaft!» fasst Samuel Zbinden zusammen.

Die Klimaszenarien des Bundes zeigen deutlich auf, wie stark Luzern von der Klimaerwärmung betroffen ist. Darum ist klar: Es ist rasch und engagiert zu handeln, um beim Klimaschutz vorwärtszukommen. Genau dafür stehen die Grünen ein.

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Kommentare

User #6208 (nicht angemeldet)

Winterthurer Busfahrer im Streik! Wäre auch mal bei uns Fällif! danke den Grünrn werden wir bald mitPferdekutschen unterwegs sein!

User #6208 (nicht angemeldet)

Warum schönes Wetter schlechtes Wetter ist Umwelt. – Die Luftverschmutzung der 80er und 90er Jahre hatte – so paradox es klingen mag – auch was Gutes. Eine internationale Forschergruppe hat auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Union in Wien Zahlen vorgestellt, denen zufolge die Pflanzen zwischen 1960 und 1999 fast zehn Prozent mehr Kohlendioxid aufnahmen als es in saubererer Luft zu erwarten gewesen wäre. Von Dagmar Röhrlich | 23.04.2009

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