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    Berner Nationalrat Guggisberg zur Juso-Initiative & Service-citoyen

    Lars Guggisberg
    Lars Guggisberg

    Bern,

    Am 30. November sagt der Berner SVP-Nationalrat Lars Guggisberg zweimal Nein, speziell zur Juso-Erbschaftssteuer-Initiative. Ein Gastbeitrag.

    Porträtfoto Lars Guggisberg hellblau
    Lars Guggisberg (SVP) ist Berner Nationalrat. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am 30. November stehen die Juso- und Service-citoyen-Initiative zur Abstimmung.
    • SVP-Nationalrat Lars Guggisberg sagt zweimal Nein.
    • Insbesondere die Erbschaftssteuer bedrohe das Rückgrat des Wirtschaftsstandorts Schweiz.

    Die Juso-Erbschaftssteuer ist kein Zukunftsprojekt, sondern ein Angriff auf Familienunternehmen und Arbeitsplätze.

    Sie verlangt, dass auf Nachlässen und Schenkungen über 50 Millionen Franken eine Steuer von 50 Prozent zur Finanzierung der Klimapolitik erhoben wird.

    erbschaftssteuer
    Die Erbschaftssteuerinitiative der Juso fordert einen Steuersatz von 50 Prozent ab einer Summe von 50 Millionen Franken bei Nachlass und Schenkungen. (Archivbild) - keystone

    Im Erbfall zwingt diese Initiative gesunde Betriebe zum Verkauf oder zur Verschuldung. Denn was auf dem Papier nach Millionen aussieht, steckt in Produktionshallen, Maschinen und Lehrstellen.

    Ähnliche Vorstösse bereits 2015 und 2021 gescheitert

    Familienunternehmen investieren ihre Gewinne in Innovation und Ausbildung. Wird ihr Vermögen plötzlich zur Hälfte besteuert, fehlt die Liquidität, um den Betrieb weiterzuführen.

    Das gefährdet Arbeitsplätze, zerstört Nachfolgelösungen und schwächt ganze Regionen.

    Die Geschichte wiederholt sich: Bereits 2015 und 2021 scheiterten ähnliche Vorstösse deutlich an der Urne.

    Wie stimmst du am 30. November über die Erbschaftssteuer-Initiative ab?

    Ende November braucht es ein klares Nein zur Juso-Erbschaftssteuer – zum Schutz unserer KMU, unserer Arbeitsplätze und unseres Wohlstands.

    Service-citoyen-Initiative ist nicht praxistauglich

    Die Service-citoyen-Initiative verfolgt ein respektables Ziel, ist aber nicht praxistauglich. Eine allgemeine Dienstpflicht würde Armee und Zivilschutz organisatorisch belasten, den Arbeitsmarkt beeinträchtigen und hohe Kosten verursachen.

    Bürgerdienstpflicht Milizsystem Service-Citoyen-Initiative Wehrpflicht
    Die «Service-Citoyen-Initiative» verlangt, dass jeder junge Mensch in der Schweiz einen «zeitgemässen Einsatz zugunsten der Gemeinschaft und Umwelt» leistet – den Bürgerdienst. (Symbolbild) - keystone

    Engagement lässt sich nicht verordnen – Freiwilligkeit bleibt der bessere Weg.

    Am 30. November 2025 gilt: Nein zur Service-citoyen-Initiative – und vor allem ein entschiedenes Nein zur Juso-Erbschaftssteuer-Initiative.

    Zum Autor

    Lars Guggisberg (*1977) ist seit 2019 Berner Nationalrat für die SVP.

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    Kommentare

    User #3458 (nicht angemeldet)

    Hallo ich bin Herr Gagaberg von der SVP🤣🤣🤣

    User #4874 (nicht angemeldet)

    ich dachte immer die SVP sei die Partei die den Büezer Unterstützte, ist dann den nicht mehr so? weil wenn einen Millionär weniger Steur zahlt als ein kleineinkommen, dann habe schon ein bischen mühe Kandidate zu wählen die plötzlich nicht mehr die Tiefeinkommen in schutz nehmen.

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