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    US-Wirtschaft gleicht «Titanic»? Vance-Zitat sorgt für Spott

    Keystone-SDA
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    USA,

    US-Vizepräsident JD Vance hat die Wirtschaft seines Landes in einer Rede ausgerechnet mit dem untergegangenen Schiff «Titanic» gleichgesetzt. Mit der Analogie wollte Vance wohl die aktuelle Krise der Lebenshaltungskosten in den USA erklären.

    JD Vance
    US-Vizepräsident JD Vance verglich die wirtschaftliche Lage im Land mit der untergegangenen «Titanic». - keystone

    Er stiess damit aber bei einigen Demokraten und in den sozialen Medien auf Spott.

    «Die Demokraten sprechen viel über die Krise der Bezahlbarkeit in den Vereinigten Staaten von Amerika. Und ja, es gibt eine Krise der Bezahlbarkeit, die durch die Politik von Joe Biden verursacht wurde», sagte Vance zunächst in Anspielung an den demokratischen Ex-Präsidenten. Dann folgte das Schlüsselzitat: «Die «Titanic» lässt sich nicht über Nacht wenden. Es braucht Zeit, um zu reparieren, was kaputtgegangen ist.«

    «Man wendet die Titanic ÜBERHAUPT NICHT», schrieb der Gouverneur des Bundesstaates Illinois, JB Pritzker auf X. Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, der wie Pritzker zur Demokratischen Partei gehört, postete ein spöttisches Meme.

    Zu sehen ist eine Sequenz der Vance-Rede, im Hintergrund spielt die Musik aus dem berühmten «Titanic»-Film mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio. Das Meme zeigt auch die wohl bekannteste Szene des Films am Schiffsbug. Doch statt Jack und Rose umarmen sich darin Vance und US-Präsident Donald Trump.

    In seinem Wahlkampf hatte Trump den US-Amerikanern niedrigere Lebenshaltungskosten versprochen. Doch viele klagen über hohe Preise etwa im Supermarkt. Obwohl Trump als früherem Geschäftsmann im Bereich Wirtschaft Kompetenzen zugesprochen wurden, zeigen jüngste Umfragewerte gerade hier schwindenden Zuspruch.

    Die Demokraten machen die hohen Kosten für Verbraucher in den USA zum Thema vor den Kongresswahlen im November. Trump wirft den Demokraten vor, das Thema bewusst zu platzieren.

    Die «Titanic» war am 10. April 1912 im englischen Southampton mit mehr als 2.200 Menschen an Bord zur Jungfernfahrt nach New York ausgelaufen. Nach wenigen Tagen stiess der als unsinkbar geltende Luxusdampfer gegen einen Eisberg – und ging unter. Mehr als 1.500 Menschen starben. Ende der 1990er Jahre verfilmte James Cameron die Geschichte mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio.

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    Kommentare

    User #905 (nicht angemeldet)

    Seit Trump an der Macht ist sind die Schulden enorm gestiegen. Herr Vance wusste das nicht, wurde nicht informiert.

    User #3152 (nicht angemeldet)

    Guter Vergleich. Titanic = USA, der Eisberg könnte sinnbildlich für Grönland stehen.

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