Merz will nach Kabinettsumbau Politik besser erklären

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert auf Diskussionen um den Regierungsumbau und kündigt eine bessere Vermittlung seiner politischen Ziele an.

Friedrich Merz
Friedrich Merz will nach der Kritik am Kabinettsumbau seine Politik künftig verständlicher erklären. (Archivbild) - keystone

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz will nach den Diskussionen um den Kabinettsumbau seine politische Kommunikation verbessern. Nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion kündigte er an, künftig stärker zu erklären und zu vermitteln.

Laut dem «Deutschlandfunk» sieht Merz einen Schwerpunkt seiner Arbeit darin, die Verbindung zwischen Bundesregierung, Bundestagsfraktion und CDU zu verbessern. Reformen und politische Vorhaben sollen künftig verständlicher dargestellt werden.

Traust du Merz zu, die Regierung nach dem Umbau wieder zu stabilisieren?

Die Aussprache in der Unionsfraktion bezeichnete Merz als fair und respektvoll. Nach Angaben der «ZDFheute» beteiligten sich insgesamt 15 Abgeordnete an der Diskussion über die jüngsten Entwicklungen.

Thorsten Frei wird neuer Unionsfraktionschef

Im Zuge des Umbaus wurde Thorsten Frei (52) zum neuen Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Der bisherige Kanzleramtschef folgt auf Jens Spahn, der sein Amt nach internen Diskussionen niedergelegt hatte.

Wie die «Bild» berichtet, erhielt Frei 170 von 185 Stimmen und kam damit auf 91,9 Prozent Zustimmung. Die Wahl erfolgte trotz kritischer Wortmeldungen aus der Fraktion.

Der Bundeskanzler hatte Spahns Rücktritt zum Anlass genommen, mehrere Personalentscheidungen in der Bundesregierung vorzunehmen. Besonders die Ablösung von Verkehrsminister Patrick Schnieder sorgte innerhalb der CDU für Unmut, schreibt der «Deutschlandfunk».

Merz: Regierungsumbau abgeschlossen

Nach den Veränderungen erklärte Merz, dass zunächst keine weiteren Personalwechsel geplant seien, so die «ZDFheute». Die derzeitige Aufstellung der Bundesregierung sei aus seiner Sicht geeignet, die Aufgaben der kommenden zweieinhalb Jahre zu bewältigen.

Neu besetzt wurden mehrere wichtige Ämter: Steffen Bilger übernahm das Verkehrsministerium, Carsten Linnemann wurde Gesundheitsminister und Wiebke Warken neue Kanzleramtschefin.

Friedrich Merz
Merz hat mit dem Umbau der Bundesregierung mehrere Ministerposten neu besetzt und die Regierung personell verändert. (Archivbild) - keystone

Auch CSU-Chef Markus Söder sprach von einer turbulenten Woche innerhalb der Union. Laut der «Bild» erklärte Söder, dass Jens Spahn weiterhin eine führende politische Rolle übernehmen könnte.

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Kommentare

User #3926 (nicht angemeldet)

Was will er wie erklären, wenn er es bis jetzt nicht fertig gebracht hat?

User #1168 (nicht angemeldet)

Wer die Probleme einfach durch die Erhöhung der Schulden auf die lange Bank schiebt, sollte sich mit Erklärungen eher zurückhalten.

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