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    Deutschland: Vertrauen in Staat auf Tiefststand

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Das Vertrauen der Deutschen in den Staat ist nach einer neuen Umfrage auf einen Tiefststand gesunken. Laut der Bürgerbefragung im Auftrag des Beamtenbunds dbb trauen nur noch 17 Prozent dem Staat zu, seine Aufgaben erfüllen zu können. In den Vorjahren waren es 23, 25 und 27 Prozent.

    ARCHIV - Passantinnen und Passanten in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Passantinnen und Passanten in Leipzig. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Jan Woitas

    79 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland meinen laut der vom Institut Forsa durchgeführten Umfrage, der Staat sei angesichts der Fülle seiner Aufgaben und Probleme überfordert. Etwas höheres Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates haben Beamtinnen und Beamten, von denen 36 Prozent Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates aufweisen.

    Auch nach Parteipräferenz wurde unterschieden: Mehr Vertrauen in den Staat haben die Anhänger der regierenden christdemokratischen Union (38 Prozent), von deren sozialdemokratischer Koalitionspartnerin SPD (33 Prozent) und der Grünen (26 Prozent). Ein geringeres Vertrauen haben Anhänger der Linken (14 Prozent), vor allem aber der rechtspopulistischen AfD (2 Prozent), die im deutschen Parlament die zweitgrösste Fraktion stellt.

    dbb-Chef Volker Geyer nannte die Ergebnisse «eine Katastrophe und einen Weckruf». Geyer sagte: «Das ist extrem alarmierend. So kann und darf das nicht weitergehen. Und ein solcher Vertrauensverlust ist eine Gefahr für unsere Demokratie.»

    Wo die Bürger den Staat für überfordert halten

    Nach einzelnen Bereichen gefragt, halten weniger Bürgerinnen und Bürger den Staat für überfordert. In einem Bereich hat das Vertrauen sogar deutlich zugenommen: Bei Asyl- und Flüchtlingspolitik halten den Staat nur noch 16 Prozent für überfordert (2025: 30 Prozent). Geyer wertete dies vor allem als eine positive Folge des restriktiven Asylkurses unter Innenminister Alexander Dobrindt.

    26 Prozent sehen den Staat in den Bereichen soziale Sicherungssysteme und Rente, 18 Prozent bei Steuern und Finanzen überfordert. Nur 2 Prozent halten den Staat etwa bei der Kinderbetreuung für überfordert, 6 Prozent bei der Verteidigung und 10 Prozent im Bereich Infrastruktur.

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    Kommentare

    User #5947 (nicht angemeldet)

    Na und? Ändert es was? Nein! Vor der nächsten Wahl erzählen sie ihnen ein weiteres Ammenmärchen und schon sind die nächsten vier Jahre Vollversorgung gesichert!

    User #4594 (nicht angemeldet)

    Mit solchen Politikern wundert es mich gar nicht.

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