US-Aussenminister Rubio betont enge Verbindung zu Europa

Maja Bojic
Maja Bojic

Deutschland,

US-Aussenminister Marco Rubio betont vor der Münchner Sicherheitskonferenz die enge Verbindung zwischen den USA und Europa.

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Vor der Münchner Sicherheitskonferenz unterstreicht Marco Rubio die enge Partnerschaft zwischen den USA und Europa. - keystone

US-Aussenminister Marco Rubio hat vor seiner Reise zur Münchner Sicherheitskonferenz in München die enge Verbindung zu Europa erneut hervorgehoben. Er betonte die historisch gewachsene Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und ihren europäischen Verbündeten nachhaltig.

Wie die «dpa» berichtet, sagte Rubio vor Journalisten in Washington, Europa sei den USA wichtig. Die transatlantische Zukunft bleibe eng miteinander verflochten und verlange kontinuierlichen politischen Dialog intensiven strategischen Austausch.

Laut «Reuters» steht das Bündnis in einem entscheidenden Moment tiefgreifender geopolitischer Veränderungen. Rubio habe einen versöhnlicheren Ton angeschlagen als noch im vergangenen Jahr bei vergleichbaren Auftritten in Europa.

Spannungen und Erwartungen

Im Vorjahr sorgten Äusserungen von US-Vizepräsident JD Vance für erhebliche Irritationen in mehreren europäischen Hauptstädten. Er hatte europäische Demokratien ungewöhnlich scharf kritisiert und damit breite Empörung in Politik und Medien ausgelöst.

Wie die «AP News» schreibt, steht die Münchner Sicherheitskonferenz dieses Jahr besonders im Zeichen transatlantischer Beziehungen. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs beraten dort über Sicherheitsfragen von globaler Tragweite in einer angespannten Weltlage.

Die Konferenz versammelt laut «The Guardian» Delegationen aus mehr als vierzig Ländern in der bayerischen Landeshauptstadt München jährlich. Im Mittelpunkt stehen die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten.

Rubio sendet klares Signal an Nato und Europas Verteidigungspartner

Rubios Aussagen gelten auch als Signal an die Nato und ihre europäischen sicherheitspolitischen Partner. Mehrere europäische Regierungen drängen auf stärkere eigene Verteidigungsfähigkeiten innerhalb des Bündnisses angesichts wachsender globaler Spannungen.

Wie die «dpa» weiter berichtet, bekräftigte Rubio die zentrale Rolle der USA innerhalb der Allianz. Zugleich hob er die Bedeutung enger Abstimmung mit europäischen Partnern hervor, in sicherheitsrelevanten Fragen der Gegenwart.

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Die Aussagen von Rubio gelten auch als Signal an die Nato und ihre europäischen sicherheitspolitischen Partner. - keystone

Beobachter sehen darin den Versuch, verloren gegangenes Vertrauen zwischen beiden Seiten wieder aufzubauen. Die Gespräche in München dürften daher mit besonderer Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit verfolgt werden.

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Kommentare

User #5350 (nicht angemeldet)

Ich habe aktuell wirklich weniger Probleme mit den USA, als mit der EU. Die USA sind durchschaut. Die Frage ist nur ob die jetzige Führung versuchen wird dort die Demokratie abzuschaffen und was daraus folgt.

User #3179 (nicht angemeldet)

Komisch, einmal so dann wieder so! Dann wieder Poltergeist. Ein auf und ab mit den USA.

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