Pistorius: Eurofighter für Arktis-Mission sind unterwegs

Keystone-SDA
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Deutschland,

Die Bundeswehr hat ihre Beteiligung an dem neuen Arktis-Einsatz «Arctic Sentry» begonnen. Die der Nato dafür zugesagten Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter seien zusammen mit einem Airbus A400M mit Kurs auf Island gestartet, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). Zudem werde Deutschland vom 1. März an einen Verbindungsoffizier der Bundeswehr im Joint Nordic Command in Nuuk auf Grönland haben.

Eurofighter der Bundeswehr
Eurofighter der Bundeswehr - AFP/Archiv

«Wir haben einiges für die Nordwestflanke der Nato zu bieten», sagte der SPD-Politiker weiter. Er nannte Seefernaufklärer vom Typ P-8 Poseidon, U-Boote, Fregatten, Eurofighter und die Fähigkeiten zur Luftbetankung.

Es gehe darum, Präsenz zu zeigen, zu überwachen und einzuschätzen, welche Massnahmen daraus abgeleitet werden müssen. «Die russische Nordmeerflotte ist hochaktiv in der Arktis mit atomgetriebenen U-Booten, mit ihrer Flotte. Das ist eine sehr, sehr starke militärische maritime Macht, über die wir dort reden», sagte Pistorius. Wer nicht wolle, dass dort Meerespassagen von anderen beherrscht würden oder Claims abgesteckt werden, müsse dort Präsenz zeigen.

Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich hatte den Start des Einsatzes angekündigt. Ziel sei es, eines der strategisch bedeutendsten und zugleich klimatisch herausforderndsten Gebiete abzusichern, erklärte der US-General. Der Einsatz soll auch zur weiteren Entschärfung des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Grönland-Konflikts beitragen.

Kommentare

User #4142 (nicht angemeldet)

Ja, das verändert die politische Weltlage, wir danken ihnen alle Herr Pistorius, sie retten die Welt. Oder so.

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