Fasnacht

    Freiburger feiern ihre Bolzen-Fasnacht

    Keystone-SDA Regional
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    Fribourg,

    Zum 58. Mal startet am Freitag die Freiburger Bolzen-Fasnacht. Die närrische Zeit dauert bis am kommenden Dienstag. Höhepunkt ist der grosse Umzug am Sonntag. Nach alter Tradition endet dieser mit der Verurteilung und Verbrennung des Rababou.

    An der Bolzen-Fasnacht in Freiburg wird der Rababou verbrannt, ein Symbol für den Winter und alles Schlechte des vergangenen Jahres. (Archivbild)
    An der Bolzen-Fasnacht in Freiburg wird der Rababou verbrannt, ein Symbol für den Winter und alles Schlechte des vergangenen Jahres. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Die Strohpuppe ist eine Art Sündenbock für alle Missetaten und Missgeschicke des vergangenen Jahres. Sie symbolisiert aber auch den Winter, der vertrieben werden soll.

    Die Fasnacht wird am Freitag mit den Bolz-Abenden in den Kellern und Bars der Unterstadt eröffnet. Am Samstag ziehen Guggenmusiken durch die Stadt. Höhepunkt am Sonntag ist der grosse Umzug. Nicht weniger als zwölf Wagen, neun Gruppen und ein Dutzend Guggenmusiken nehmen teil, wie aus einer Mitteilung der Organisatoren hervorgeht.

    Am Montagabend findet ein Maskenball mit Maskenwettbewerb statt. Am Dienstag schliesslich kommen die kleinen Fasnachtsfans auf ihre Kosten. Um 14:39 Uhr startet der Kinderumzug.

    Die Bolzen-Fasnacht lockte im vergangenen Jahr fast 10'000 Menschen an. Die Ausgabe 2026 wird von umfangreichen Bauarbeiten in der Unterstadt geprägt sein. Verschiedene Routen müssen geändert werden, es gibt gewisse Einschränkungen und verstärkte Sicherheitsvorkehrungen.

    Auch wenn in der Freiburger Unterstadt derzeit viel gebaut wird, die Fasnacht abzusagen war nie ein Thema.

    Bolz nennt sich das französisch-schweizerdeutsche Sprachgemisch, das hauptsächlich in der Freiburger Unterstadt gesprochen wird. Die Sprache entstand im 19. Jahrhundert, als es viele Senslerinnen und Sensler aus armen Familien in die Stadt zog, der Arbeit wegen. Ihre Sprachen begannen sich zu vermischen.

    In der Unterstadt lebten «Seisler» und «Welsche» nicht nur geographisch unten, sondern auch sozial. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein rümpften die wohlhabenderen Oberstädter etwas die Nase über die Bewohnenden der Unterstadt.

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    Kommentare

    User #2462 (nicht angemeldet)

    Und was ist mit dem Brandschutz? Keine Panik?

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