Mann in Lettland wegen Spionage für Russland verurteilt
Ein Gericht in Lettland hat einen Mann wegen Spionage für das benachbarte Russland zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt. Der lettische Staatsbürger wurde der Informationsweitergabe an den russischen Militärgeheimdienst GRU für schuldig befunden.

Das Urteil kam einem Bericht der lettischen Nachrichtenagentur Leta zufolge nach einer sogenannten Verständigung zwischen dem Gericht und dem Angeklagten zustande. Der Mann soll aus ideologischen Motiven gehandelt haben.
Laut Bericht sammelte der als Bauleiter tätige Mann illegal Informationen über die Standorte lettischer Militäreinrichtungen, Infrastrukturanlagen und die in Lettland stationierten Nato-Truppen. Die Kommunikation mit dem GRU erfolgte demnach über einen Telegram-Kanal. Der Lette war im August 2025 festgenommen worden. Das baltische EU- und Nato-Mitglied Lettland grenzt im Osten an Russland und dessen Verbündeten Belarus.










