Tod

    UN-Menschenrechtsbüro: Russland soll politisch Verfolgte freilassen

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Genève,

    Nach dem Tod des Oppositionellen Alexej Nawalny fordert das UN-Menschenrechtsbüro die Freilassung aller staatlich Verfolgten in Russland.

    Nawalnys Straflager in Pokrow
    Straflager in Pokrow, in dem auch Nawalny war. (Archivbild) - AFP

    Nach dem Tod des inhaftierten russischen Oppositionellen Alexej Nawalny hat das UN-Menschenrechtsbüro von Moskau die Freilassung aller staatlich Verfolgten gefordert. «Wir fordern die russischen Behörden auf, die Verfolgung unter anderem von Politikern, Menschenrechtsverteidigern und Journalisten zu beenden», sagte eine Sprecherin von UN-Menschenrechtshochkommissar Volker Türk am Freitag in Genf.

    Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen sei «entsetzt» über Nawalnys Tod, sagte die Sprecherin. Aus Sicht des Büros sei bei jedem Todesfall eines Gefangenen davon auszugehen, dass der jeweilige Staat dafür verantwortlich zu machen sei. «Diese Verantwortung kann nur durch eine unparteiische, gründliche und offene Untersuchung durch eine unabhängige Stelle entkräftet werden», sagte die Sprecherin.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Alexej Nawalny
    1'543 Interaktionen
    Kreml-Kritiker

    MEHR IN POLITIK

    hormus
    1 Interaktionen
    Maskat
    trump
    485 Interaktionen
    Streit mit Selenskyj
    12 Interaktionen
    Lausanne

    MEHR TOD

    Pest Russland
    42 Interaktionen
    «Unklar»
    5 Interaktionen
    Madrid
    Unterseen BE

    MEHR AUS GENèVE

    friedensnobelpreis 2026
    2 Interaktionen
    Genf
    a
    79 Interaktionen
    «Einfach nur irre»