Die Mitgliederbefragung über den neuen CDU-Vorsitzenden hat nach Angaben von Generalsekretär Paul Ziemiak zu tausenden Eintritten in die Partei geführt.
CDU-Vorsitzkandidaten Braun, Merz, Röttgen (v.l.)
CDU-Vorsitzkandidaten Braun, Merz, Röttgen (v.l.) - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Ziemiak: Vertrauen in Partei wächst wieder.

«Mit Beginn des Verfahrens hat es rund 8000 Eintritte neuer Mitglieder über die Internetseite der Bundes-CDU gegeben. In den Kreisverbänden sind es noch deutlich mehr», sagte Ziemiak der «Rheinischen Post» (Montagsausgabe). Das Vertrauen in die CDU wachse wieder, hob er hervor.

Auch sei der Wunsch gross, den Prozess zur Bestimmung des künftigen Vorsitzenden zu gestalten. «Die Rückmeldungen zu unserer Mitgliederbefragung sind sehr positiv», sagte Ziemiak. «Der neue Vorsitzende wird dadurch über sehr viel Legitimation und Autorität verfügen.»

Der CDU-Generalsekretär betonte weiter, es gehe «um Klarheit und Profil der Union. Das wird die vordringlichste Aufgabe des neuen Vorsitzenden sein». Ziemiak verwies darauf, dass im nächsten Jahr vier wichtige Landtagswahlen anstehen.

Für den CDU-Parteivorsitz kandidieren Ex-Fraktionschef Friedrich Merz, der Aussenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun.

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