Krieg

Rubio enttäuscht über Europas Haltung im Iran-Krieg

Keystone-SDA
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Italien,

US-Aussenminister Marco Rubio hat sich erneut über die aus Sicht seiner Regierung unzureichende Unterstützung europäischer Regierungen im Iran-Krieg enttäuscht gezeigt.

Rubio
Marco Rubio (Symbolbild) - keystone

Einer der Vorteile der Nato-Mitgliedschaft bestehe in der Möglichkeit, Streitkräfte in Europa zu stationieren und Stützpunkte für die Logistik in Notfällen zu unterhalten, sagte er in Rom.

Das sei nicht mehr der Fall. «Das ist ein Problem, und das muss geprüft werden.» Am Ende liege die Entscheidung, wie man darauf reagiere, aber bei US-Präsident Donald Trump.

Die Weigerung von Ländern wie Spanien, den USA Basen in einer dringenden Situation zur Verfügung zu stellen, habe Kosten verursacht und unnötige Gefahren geschaffen, erklärte Rubio. Die USA waren sowohl in Spanien als auch in Italien auf Widerstand bei der Nutzung von Militärstützpunkten für den Iran-Krieg gestossen.

Trump droht nun mit dem Abzug von Truppen aus Europa. Für Deutschland ist der Abzug von 5.000 US-Soldaten angekündigt. Das seien weniger als 14 Prozent und entsprächen dem Stand von 2022, sagte Rubio.

Zuvor hatte Rubio Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Aussenminister Antonio Tajani getroffen. Letzterer bezeichnete sein Treffen mit Rubio als gut, er habe die Wichtigkeit der Einheit des Westens und der transatlantischen Beziehungen unterstrichen. Italien unterstütze alle Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe mit dem Iran. Dann sei man auch bereit, mit der eigenen Marine bei der Entminung und Sicherung der Strasse von Hormus zu helfen.

Handelskriege wolle man nicht, sagte Tajani mit Bezug auf die Auseinandersetzungen mit den USA. Nicht nur Europa brauche die USA, das sei auch umgekehrt der Fall. Eine US-Militärpräsenz in Europa sei wichtig.

Bei der Zusammenkunft wurde Rubio auch ein Stammbaum überreicht, der dessen Wurzeln im Piemont im Nordwesten Italiens nachzeichnet. Rubio, der als Sohn kubanischer Einwanderer Spanisch spricht, verriet, er lerne Italienisch und könne alles verstehen. Das Abo für seinen Italienisch-Kurs sei aber abgelaufen – beim nächsten Besuch werde er eine Rede auf Italienisch halten, kündigte er an.

Kommentare

User #5854 (nicht angemeldet)

Rubio ist auch vernebelt - sein Chef hat einen ungenehmigten Krieg entfacht und daher wird ihm niemand helfen. Seine Enttäsuchung ist nur Fake - er sollte wissen , wer den Krieg losgetreten hat,

User #6479 (nicht angemeldet)

NATO ist KEIN Angriffsbündnis Kubaner heheh

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