Brenner-Blockade: Helfer für Verkehrschaos gerüstet

Keystone-SDA
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Italien,

Eine Demo mit Blockade des Brennerpasses soll ein Zeichen gegen die Verkehrsflut im Alpenraum setzen. Die Helfer sind für ein Verkehrschaos gerüstet.

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Am Brenner dürften geplante Proteste und Sperrungen für erhebliche Verkehrsprobleme sorgen. - Pixabay

Gegen Mittag wollen sich die Demonstranten bei Matrei auf der österreichischen Seite der Brenner-Autobahn zu einer Kundgebung treffen.

Deshalb wird der gesamte Brenner-Korridor inklusive aller Nebenstrassen für mindestens acht Stunden für den Transitverkehr gesperrt. Die Behörden und Einsatzkräfte stellen sich vorsorglich auf ein mögliches Verkehrschaos auch schon weit vor dem Brenner ein.

So bereitet sich das Bayerische Rote Kreuz auf Stau-Einsätze zwischen Rosenheim und der österreichischen Grenze vor. Helfer mit Motorrädern könnten im Notfall Menschen im Stau mit Wasser versorgen, hiess es im Vorfeld.

Die Polizei im Süden Bayerns hat ihr Personal aufgestockt. «Wir sind mit der grösstmöglichen Stärke im Dienst», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

«Unser Hauptziel ist, dass der Verkehr fliesst und die Rettungsgasse freigehalten wird» – damit im Ernstfall schnell Hilfe an den Ereignisort kommen könne. Es sei der grösste Verkehrseinsatz seit Bestehen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Polizei: Tirol grossräumig umfahren

Generell riet die Polizei Reisenden, Tirol am Samstag möglichst weiträumig zu umfahren. Eine seriöse Einschätzung, wie sich die Verkehrslage tatsächlich entwickeln werde, sei aber im Vorfeld nicht möglich. Am Vortag der Sperre kam es zu keinen grösseren Verkehrsbehinderungen auf dem Brenner.

Die Demonstration geht vom Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger, aus. Es gehe um ein unübersehbares Signal, dass die 15'000 Bewohner der Brenner-Region die seit Jahrzehnten steigende Verkehrsflut nicht mehr hinnehmen wollten, sagte er im Vorfeld.

Die Menschen litten unter den Gesundheitsgefahren durch Lärm und Feinstaub. Keinesfalls dürften die bestehenden Fahrverbote für Lkw in der Nacht oder an Wochenenden und Feiertagen aufgeweicht werden. Ausserdem fordert er den Bau moderner Lärmschutzwände.

Kommentare

User #3383 (nicht angemeldet)

Endlich können die Staufetischisten ihren Drang zum Stau voll ausleben.

User #4987 (nicht angemeldet)

Erbärmliche Nichtsnutze in der Poooolitik. Nicht mal das Problemchen können sie lösen!

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