Putin-Vertrauter nennt AfD «Hoffnung für die Deutschen»
Ein Kremlgesandter bezeichnet die AfD als «Hoffnung für die Deutschen». Bereits in der Vergangenheit machte er Werbung für die Partei.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Kremlgesandte Dmitrijew nennt die AfD die «Hoffnung der Deutschen».
- Bereits in der Vergangenheit warb er für die Partei als einzige, die gegen Zensur sei.
- Gemäss Umfragen dürfte die AfD im September in drei Bundesländern stärkste Kraft werden.
Der für Russlands Wirtschaftsbeziehungen mit dem Ausland zuständige Kremlgesandte Kirill Dmitrijew hat die hohen Zustimmungswerte der AfD in Mecklenburg-Vorpommern gefeiert. «Die AfD ist zur HOFFNUNG für die Deutschen geworden», kommentierte er auf der Plattform X ein von AfD-Chefin Alice Weidel verbreitetes Umfrageergebnis. Laut dieser Erhebung von Infratest dimap liegt die Partei mit 36 Prozent der Stimmen deutlich vor der Konkurrenz.
Es ist nicht das erste Mal, dass Dmitrijew öffentlich für die AfD eintritt. Die Partei sei deutschlandweit die populärste, weil sie «gegen unkontrollierte Immigration, Lügen und Zensur» auftrete, schrieb er im vergangenen Oktober angesichts damaliger Umfrageergebnisse.

Dmitrijew ist ein enger Vertrauter von Kremlchef Wladimir Putin. Als dessen Chefunterhändler im Ukraine-Krieg trat er vor allem für eine Verbesserung der Beziehungen zur US-Regierung unter Präsident Donald Trump ein, während er wiederholt scharf gegen Europa und Kiew austeilte.
Im September wird in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und auch in Berlin gewählt. In den beiden ostdeutschen Flächenländern ist die AfD in Umfragen bei weitem stärkste Kraft, hätte aber nach jetzigem Stand keine Koalitionspartner.














