Peru: Fujimori und Sánchez ziehen in Stichwahl ein

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Peru,

Mehr als einen Monat nach der Präsidentenwahl in Peru gibt es nun ein offizielles Ergebnis. Der Staatschef des südamerikanischen Landes wird am 7. Juni in einer Stichwahl entschieden. Die rechtskonservative Kandidatin Keiko Fujimori und der Linkspolitiker Roberto Sánchez treten gegeneinander an, wie die Wahlbehörde nach der langsamen Auszählung aller Stimmen ankündigte.

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Roberto Sanchez und Keiko Fujimori treten in der Stichwahl um die peruanische Präsidentschaft an. - keystone

Demnach lag die Tochter des wegen Menschenrechtsverletzungen verurteilten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori mit 17 Prozent der Stimmen vorn. Sie tritt für die konservative Partei Fuerza Popular an und bewirbt sich bereits zum vierten Mal um das höchste Staatsamt. Sánchez, ehemaliger Minister in der Regierung des inhaftierten Präsidenten Pedro Castillo, kam auf zwölf Prozent. Er ist Kandidat der Partei Juntos por el Perú. Der ultrakonservative Ex-Bürgermeister der Hauptstadt Lima, Rafael López Aliaga, lag mit 11,9 Prozent der Stimmen nur knapp hinter Sánchez und schaffte es nicht in die Stichwahl.

In der stark zersplitterten Wahl waren in der ersten Runde im April insgesamt 35 Kandidaten angetreten. Die politische Lage in Peru ist äusserst instabil und von einem ständigen Konflikt zwischen dem Parlament und der Regierung geprägt. Der letzte peruanische Präsident, der seine fünfjährige Amtszeit beendet hat, war Ollanta Humala, der von 2011 bis 2016 regierte. Der derzeit amtierende Präsident José María Balcázar ist bereits der achte Staatschef in zehn Jahren.

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