Putin im Fokus nach Macrons Ankündigung direkter Gespräche

Maja Bojic
Maja Bojic

Frankreich,

Russlands Präsident Putin steht erneut im Fokus, nachdem Frankreichs Präsident Macron direkte Gespräche mit ihm initiieren will.

Wladimir Putin
Putin rückt ins Zentrum der französischen Aussenpolitik nachdem Macron die Wiederaufnahme direkter Gespräche mit ihm angekündigt hat. (Archivbild) - keystone

Putin rückt ins Zentrum der französischen Aussenpolitik, nachdem Präsident Macron eine Wiederaufnahme direkter Gespräche mit ihm angekündigt hat.

Macron unterstreicht, Europa könne zentrale Friedensfragen nicht ausschliesslich den USA überlassen und müsse eigene diplomatische Kanäle aktiv pflegen. Der französische Präsident erklärte, technische Kontakte seien bereits wiederhergestellt, um den Dialogkanal stabil und verlässlich offenzuhalten.

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Laut «swissinfo.ch» solle ein sorgfältig organisierter europäischer Austausch erfolgen, der nicht durch eine Vielzahl unnötiger Gesprächspartner erschwert werde.

Macron will direkten Austausch mit Putin wieder aufnehmen

Der Kreml signalisierte Bereitschaft für den angestrebten Dialog und betonte, Russland sei zu Gesprächen auf Präsidentenebene offen.

Kremlsprecher Dmitri Peskov erklärte, bestehende Kontakte könnten den Weg für formelle Verhandlungen bereiten. «RND» berichtet, Russland halte es für nachteilig, bilaterale Beziehungen vollständig auf Null zu reduzieren.

Bereits im Dezember hatte Macron vorgeschlagen, den direkten Austausch mit Putin zur Unterstützung von Friedensbemühungen wieder aufzunehmen.

Macron plant technische Vorstufe für Gespräche

Die französische Regierung kündigte laut «Anadolu Agency» an, in den kommenden Tagen Details zur Organisation der geplanten Begegnung zu besprechen. Das Elysee wolle diese Gespräche transparent mit der Ukraine sowie den EU-Partnern abstimmen, um Koordination zu sichern.

Macron entsandte seinen diplomatischen Berater Emmanuel Bonne nach Moskau, um technische Einzelheiten und Optionen für höhere Gespräche sorgfältig zu prüfen. Laut «Le Monde» dienten die Gespräche der Koordination mit internationalen Partnern und fanden im Rahmen laufender Verhandlungen zum Ukraine‑Konflikt statt.

Macron Putin
Nach Macrons Ankündigung direkter Gespräche mit Putin rückt dieser ins Zentrum der französischen Aussenpolitik. (Archivbild) - keystone

Die wiederhergestellten technischen Kontakte sollen eine Vorstufe für offizielle Gespräche bilden, betonte Macron gegenüber seinen Beratern und Partnern. Laut «RTL Today» will Macron Europa aktiv in den Dialog mit Russland einbinden und die Gespräche mit Partnern koordinieren.

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Kommentare

User #6412 (nicht angemeldet)

Es ist alleinige Putin zu verdanken, das die EU überhaupt noch existiert

User #6021 (nicht angemeldet)

Macron ist auch nichts und alle haben schon bewusst, weil Selenskyj hat sich selbst betrogen. Viktor Orban wusste schon lange davon.

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