Epstein-Affäre: Französischer Diplomat im Visier der Justiz
Ein französischer Diplomat ist durch die Epstein-Enthüllungen ins Visier der Justiz geraten. Wie Frankreichs Aussenminister Jean-Noël Barrot mitteilte, hat er die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, um die mutmasslichen Tatsachen prüfen zu lassen.

Ausserdem habe er eine Verwaltungsuntersuchung und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. «Die Vorfälle sind äusserst schwerwiegend, ich war entsetzt», sagte Barrot dem Sender RTL.
Der zuletzt für eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft freigestellte Diplomat soll nach französischen Medienberichten Dutzende Mails mit dem US-Multimillionär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgetauscht haben, die ihn aber nicht mit dessen Sexualverbrechen in Verbindung bringen.
Vor allem soll es um Geschäfte und Geld gegangen sein, wobei der seinerzeit bei den Vereinten Nationen in New York tätige Diplomat seine Beziehungen genutzt haben soll, um Epstein zu helfen, in höchste Machtkreise vorzudringen. Ausserdem soll er vertrauliche Dokumente an Epstein weitergegeben haben.










