Pressefreiheit

    Pressefreiheit laut Rangliste weltweit unter Druck

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    Weltweit hat sich die Situation der Pressefreiheit nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) weiter verschlechtert.

    ARCHIV - Ein Fotoreporter bei einer Demonstration in Deutschland. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild
    ARCHIV - Ein Fotoreporter bei einer Demonstration in Deutschland. Foto: Markus Scholz/dpa/Archivbild - Keystone/dpa/Markus Scholz

    Erstmals in der 25-jährigen Geschichte der weltweiten Rangliste würden mehr als die Hälfte aller untersuchten Länder und Territorien in die Kategorien «schwierig» oder «sehr ernst» fallen. Nur noch in sieben Ländern sei die Lage «gut» – dort lebt laut RSF lediglich rund ein Prozent der Weltbevölkerung.

    Spitzenreiter ist erneut Norwegen, das zum zehnten Mal in Folge den ersten Platz belegt. Dahinter folgen unter anderem die Niederlande und Estland. Am Ende der Rangliste stehen wie in den vergangenen Jahren Eritrea, Nordkorea und China. In Syrien verbesserte sich die Lage nach politischen Veränderungen am stärksten – das Land steigt von Rang 177 auf 141 -, während Niger den grössten Absturz um 37 Plätze auf den 120. Rang verzeichnete.

    RSF sieht vor allem im rechtlichen Bereich deutliche Rückschritte. In vielen Staaten werde Journalismus zunehmend kriminalisiert, etwa durch Gesetze unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung oder nationalen Sicherheit. Gleichzeitig wirkten sich Kriege und Konflikte weiterhin massiv auf die Sicherheit von Journalistinnen und Journalisten aus.

    Die Rangliste vergleicht die Lage der Pressefreiheit in 180 Ländern und Territorien anhand mehrerer Kriterien, darunter Sicherheit, politisches Umfeld, rechtliche Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren. Sie wird jährlich von RSF veröffentlicht.

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    Kommentare

    User #2492 (nicht angemeldet)

    Pressefreiheit ist das eine, das Volk verheizen das andere. Pressefreiheit sollte im Rahmen der Verantwortung der Bevölkerung gegenüber, ausgeübt werden und nicht in Knechtschaft der Warheit gegenüber.

    User #1872 (nicht angemeldet)

    Deutschland verliert seit 3 Jahren Rang für Rang. Doch, doch, die "Brandmauer" wirkt auch hier. Aber keine Sorge, dass ist alles für die Demokratie!

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