Nach der schriftlichen Bestätigung der Online-Wahlen auf dem Parteitag vom 11. Dezember hat der neue SPD-Vorstand am Montag seine Arbeit aufgenommen.
Saskia Esken und Lars Klingbeil
Saskia Esken und Lars Klingbeil - POOL/AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Präsidium durch Beisitzer-Wahl komplettiert.

Neben den Wahlergebnissen seien auch alle beschlossenen Satzungsänderungen bestätigt worden, sagte die wiedergewählte Parteivorsitzende Saskia Esken nach der konstituierenden Vorstandssitzung in Berlin.

Vom Vorstand wurden Doris Ahnen, Katja Pähle und Michael Roth zu Beisitzerinnen und Beisitzern im Parteipräsidium gewählt, wie Esken weiter mitteilte. Zudem sei Jessica Wischmeier als Bundesgeschäftsführerin bestätigt worden.

«Wir wollen, dass die SPD der spannendste Ort für gesellschaftliche Debatten bleibt», sagte der neue Parteichef Lars Klingbeil. Esken sagte, die neu gewählte SPD-Spitze stehe für «Kontinuität und Wandel». Sie freue sich auf die Zusammenarbeit mit Klingbeil und dem neuen Generalsekretär Kevin Kühnert, die sie beide ja schon lange kenne.

Eine neue Rolle ergebe sich auch aus der Funktion der SPD als nun wichtigste Regierungspartei im Bund. Aufgabe sei «wesentliche Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu begleiten und zu gestalten». Dabei werde die Partei ihrer «Rolle als eigenständige politische Kraft gerecht werden», hob Esken hervor.

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