SPD

    Merz «Stadtbild»-Debatte: SPD fordert Gipfel, Union blockt ab

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Deutschland,

    Die SPD fordert nach der «Stadtbild»-Debatte einen Krisengipfel im Kanzleramt – doch Kanzler Friedrich Merz und die Union bleiben bei ihrer Linie.

    Merz «Stadtbild»
    Die SPD fordert nach den «Stadtbild»-Aussagen von Friedrich Merz ein Krisentreffen im Kanzleramt. (Archivbild) - keystone

    Der deutsche Bundeskanzler Kanzler Friedrich Merz steht weiterhin wegen seiner Aussagen zum öffentlichen Raum in der Kritik. Laut des «ZDF» präzisierte Merz, er meine das Verhalten bestimmter Gruppen im «Stadtbild», nicht pauschal alle Menschen mit Migrationshintergrund.

    Ist die Kritik an Merz’ «Stadtbild»-Aussage gerechtfertigt?

    Viele Bürger sehen die Sicherheitslage in deutschen Städten unterschiedlich. In Hamburg etwa betonen Befragte, dass schlechte Verhaltensweisen nicht mit Herkunft zusammenhängen, berichtet das «ZDF».

    SPD drängt auf Krisentreffen im Kanzleramt

    Auch Politiker reagieren unterschiedlich. Die SPD verlangt laut der «Süddeutsche Zeitung» einen Gipfel im Kanzleramt.

    Merz  Stadtbild Adis Ahmetovic
    Adis Ahmetovic (SPD) spricht im Bundestag. (Archivbild) - keystone

    SPD-Bundestagsabgeordneter Adis Ahmetovic plädiert für einen Dialog mit Kommunalvertretern und Fraktionen zu einem Acht-Punkte-Plan für ein solidarisches «Stadtbild». Das meldet die «Bild».

    Merz' «Stadtbild»-Aussagen: Union bleibt bei ihrer Linie

    Die CDU lehnt laut der «Süddeutsche Zeitung» ein Spitzentreffen ab. Die Bundesregierung habe die Problemlage klar benannt, eine weitere Erörterung sei nicht notwendig.

    Steffen Bilger, CDU-Fraktionsgeschäftsführer, erklärte, breite Teile der Bevölkerung teilten das Verständnis von Merz. Gespräche zur Verschärfung der Innenpolitik seien mit der SPD möglich, einen Gipfel brauche es nicht, berichtet «t-online».

    Stadtgesellschaften reagieren unterschiedlich

    Die Umfrage vom «ZDF Politbarometer» zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen der Kanzler-Argumentation zustimmt. Dennoch gibt es vor allem in jüngeren Altersgruppen Zweifel an der pauschalen Kritik am «Stadtbild».

    Merz «Stadtbild»
    Menschen demonstrieren gegen die «Stadtbild»-Äusserung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). (Archivbild) - keystone

    Viele Menschen in sozialen Brennpunkten engagieren sich aktiv für ein besseres Miteinander. Dadurch zeigen Betroffene: Das «Stadtbild» gehört ihnen ebenso wie allen anderen.

    Kanzler Merz betont inzwischen: Migranten seien ein «unverzichtbarer Bestandteil» des Arbeitsmarkts und der Gesellschaft, berichtet das «ZDF». Vorschnelle Urteile seien gefährlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3961 (nicht angemeldet)

    Wüsste nicht was an der Aussage von Merz falsch war. Kaum erwähnt einer ein Problem, gibt es ein Fressen für selbsternannte Tugendbolde.

    User #5617 (nicht angemeldet)

    Ampel 2.0. Die DE Regierung ist wieder hauptsächlich intern mit sich selbst beschäftigt. Wann gibts vorgezogene Neuwahlen?

    Weiterlesen

    Friedrich Merz
    14 Interaktionen
    Deutschland
    «Stadtbild»-Aussage:
    18 Interaktionen
    Deutschland

    MEHR IN NEWS

    beerdigung
    Neues Geschäftsmodell
    a
    Gen-Gefahr
    wetter
    Mit Bise
    Feuerpferde Tobias Sennhauser
    «Keine Feuerpferde»

    MEHR SPD

    Boris Pistorius Kandidatur
    13 Interaktionen
    Absage
    spd
    4 Interaktionen
    Bas-Rücktritt
    Bärbel Bas
    29 Interaktionen
    Berlin
    Grüne Berlin
    4 Interaktionen
    Für Sondierungen

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    a
    106 Interaktionen
    Vater warnt
    Mauro Lustrinelli
    43 Interaktionen
    Bundesliga
    1 Interaktionen
    Berlin