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Münchner Sicherheitskonferenz mit AfD, ohne Weidel

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Deutschland,

Die Chefin der rechtspopulistischen deutschen Partei AfD, Alice Weidel, reist in diesem Jahr nicht zur Münchner Sicherheitskonferenz.

AfD Alice Weidel
AfD-Chefin Alice Weidel. - keystone

Das teilte ihr Sprecher auf Anfrage mit. Etwaige Treffen mit US-Regierungsvertretern am Rande der Konferenz, die vom Freitag bis Sonntag stattfindet, seien nicht geplant. Im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren der Konferenz keine AfD-Vertreter eingeladen. US-Vizepräsident JD Vance hatte das in seiner viel kritisierten Rede in München beklagt und sich demonstrativ mit Weidel am Rande in einem Hotel getroffen.

Eine ähnliche Rolle übernimmt in diesem Jahr nach eigenen Angaben der aussenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Markus Frohnmaier. Eine Einladung zur Konferenz hat er zwar nicht erhalten. Er werde dennoch nach München fahren und sich mit hochrangigen US-Vertretern treffen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

«Teilnehmer der Konferenz haben Interesse daran, sich mit mir auszutauschen.» Konkrete Namen nannte er unter Verweis auf noch laufende Absprachen nicht. Frohnmaier intensiviert seit Monaten seine Kontakte zu Vertretern der US-Republikaner und reiste zuletzt mehrfach in die USA.

Das gilt auch für seine Fraktionskollegin Anna Rathert, die als eine von drei AfD-Politikern eine offizielle Einladung zur Konferenz in München erhalten hat. Frohnmaier und Rathert trafen beispielsweise im Dezember in den USA die Kongressabgeordnete und glühende Trump-Unterstützerin Anna Paulina Luna.

Offiziell eingeladen zur Sicherheitskonferenz sind neben Rathert auch der verteidigungspolitische Sprecher der AfD-Parlamentsfraktion und frühere Militäroffizier Rüdiger Lucassen sowie der baden-württembergische AfD-Abgeordnete Heinrich Koch, ebenfalls Verteidigungspolitiker.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit wichtigste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik. Bei den vergangenen beiden Treffen hatte sich der inzwischen ausgeschiedene Konferenzleiter Christoph Heusgen dafür entschieden, die AfD nicht mehr einzuladen. Der aktuelle Vorsitzende, Wolfgang Ischinger, kehrt zur früheren Praxis zurück.

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