Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschiebt wegen der Corona-Krise sein umstrittenes Vorhaben einer Rentenreform nochmals weiter in die Zukunft.
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Der französische Präsident Emmanuel Macron. (Archivbild) - Keystone

Die Bedingungen für einen Start der Reform seien derzeit nicht gegeben, sagte Macron am Dienstagabend in einer Fernsehansprache. Damit wird es vor der Präsidentschaftswahl im April kommenden Jahres nicht mehr zu einer Reform kommen. Erwartet wird, dass sich Macron dann um eine zweite Amtszeit bemühen wird.

Der Präsident versicherte zugleich, grundsätzlich an der Rentenreform festzuhalten.

Mit Blick auf das gegenwärtige Rentenalter fügte er hinzu, in Frankreich müssten die Menschen künftig länger arbeiten. Das komplizierte Rentensystem solle einfacher und gerechter werden. Nach wochenlangen Protesten war die Reform bereits schon einmal verschoben worden.

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