Trump prophezeit Iran-Kriegsende sofort nach Kongresswahlen
Trump ist überzeugt, dass der Iran-Krieg unmittelbar nach den US-Kongresswahlen im November zu Ende geht. Seine eigenen Berater sehen das anders.

US-Präsident Trump erklärte auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews gegenüber Reportern, der Krieg werde nach der Wahl «sofort» enden. Der Iran könne «nicht länger durchhalten», sagte er laut dem «Stern».
Trump warf Teheran vor, die Kongresswahlen beeinflussen zu wollen, damit eine «schwache Gruppe» an die Macht komme. Diese würde dem Iran erlauben, ungestört an Atomwaffen weiterzuarbeiten, so der US-Präsident laut «jns.org».
Zudem warnte Trump den Iran vor militärischen Aktivitäten am Pickaxe Mountain. «Wir stellen fest, dass es am Pickaxe ein wenig Aktivität gibt», sagte Trump laut der «Tiroler Tageszeitung».
Berater widersprechen Trump intern
Führende Weisse-Haus-Berater sehen die Lage jedoch deutlich pessimistischer als Trump selbst. Vizepräsident JD Vance und Aussenminister Marco Rubio warnten ihn intern, dass der Konflikt bis ins Jahr 2029 andauern könnte.
Laut dem «Handelsblatt» führten Vance und Rubio diese Gespräche sowohl im Oval Office als auch im Lagezentrum. Sie betonten, Teheran habe die Kapazität, dem US-Druck noch lange standzuhalten.
Die internen Warnungen stehen in krassem Widerspruch zu Trumps wiederholten öffentlichen Aussagen. Iranische Präsident Masoud Pezeshkian hatte seinerseits angekündigt, den Widerstand «mit Stärke» fortzusetzen, bis die «Aggressoren» ihr Handeln bereuten.
Eskalation an der Strasse von Hormus
Zuletzt verschärften sich die gegenseitigen Angriffe auf See erheblich. Die USA zerstörten nach Angaben des «Handelsblatts» fünf iranische Öltanker – einer davon wurde im Golf von Oman versenkt.

Der Iran weitete daraufhin sein maritimes Sperrgebiet bei der Strasse von Hormus aus. Die Revolutionsgarde griff ausserdem nach eigenen Angaben zwei US-Schiffe und acht weitere Tanker im Persischen Golf an.
Die Spannungen liessen den Ölpreis kurzzeitig erneut über 100 Dollar (etwa 81,34 Franken) pro Barrel steigen. Goldman Sachs hob laut dem «Handelsblatt» seine Ölpreisprognosen für Dezember 2026 auf 85 Dollar (etwa 69,14 Franken) pro Barrel an.












