Regierung

    Aargauer Regierung will Kinder- und Jugendhilfe stärken

    Keystone-SDA Regional
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    Aarau,

    Aargauer Kinder, Jugendliche und Familien sollen frühzeitig und einfach Unterstützung erhalten. Dies will der Regierungsrat mit einem neuen Gesetz erreichen. Die Kinder- und Jugendhilfe soll gesamtkantonal koordiniert werden.

    Die Kinder- und Jugendhilfe soll im Aargau gesamtkantonal koordiniert und damit gestärkt werden. Dies will der Regierungsrat mit einem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz erreichen. (S...
    Die Kinder- und Jugendhilfe soll im Aargau gesamtkantonal koordiniert und damit gestärkt werden. Dies will der Regierungsrat mit einem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz erreichen. (S... - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Die Bündelung der bestehenden gesetzlichen Regelungen soll gemäss Regierungsrat die Grundlage «für eine flächendeckende, verlässliche und wirksame Versorgung» schaffen. Bildungsdirektorin Martina Bircher (SVP) stellte am Freitag den Entwurf des Gesetzes vor.

    «Die Ausgangslage ist beängstigend», sagte Bircher. Für junge Erwachsene gebe es immer mehr IV-Renten. Auch bei den Schulkindern nehme die Zahl der psychosozialen Beeinträchtigung und tiefgreifenden Entwicklungsstörungen zu.

    Konkret sollen Kinder, Jugendliche und Familien im ganzen Kanton künftig unabhängig vom Wohnort rechtzeitig die notwendige Unterstützung erhalten. Klare Zuständigkeiten, besser abgestimmte Angebote und geschlossene Versorgungslücken sollen dazu beitragen, Belastungen früher aufzufangen und Familien nachhaltig zu stärken.

    Die heutige Kinder- und Jugendhilfe ist im Aargau stark regional geprägt. Es bestünden bei der Verfügbarkeit, Qualität und Ausgestaltung der Angebote teilweise erhebliche Unterschiede, heisst in den Unterlagen zur Anhörung bei Parteien und Interessierten.

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    Kommentare

    User #3682 (nicht angemeldet)

    Was die Politik so alles will; und warum machen sie nichts?

    User #7075 (nicht angemeldet)

    Frühzeitig helfen ist sinnvoll. Aber wir sollten auch darüber reden, welche Zukunft wir jungen Menschen vor Augen halten: Wer mit 15 anfängt, hat bis 65 ganze 50 Jahre Arbeitsleben vor sich. Ohne wohlhabende Eltern kann sich diese Aussicht anfühlen wie: Schaffe, schaffe, aber kein Häusle baue. Hauptsache, Wohnen und Rechnungen sind bezahlt. Mit Glück erlebt man die Pension noch gesund. Nebenbei wächst man mit Influencern auf, bei denen es aussieht, als reiche etwas mit dem Po wackeln für ein Millionenvermögen. Was für eine Motivation fürs Malochen, oder? Damit sind die steigenden IV-Zahlen nicht erklärt. Aber zur Diskussion gehört für mich auch, ob junge Menschen eine Zukunft sehen, auf die sie sich freuen können.

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