US-Diesel kostet erstmals 6 US-Dollar pro Gallone
Der landesweite Durchschnittspreis für Diesel ist in den USA nach Daten des Marktanalyseportals Gasbuddy auf die Rekordmarke von 6,00 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter) geklettert. Damit sei Diesel so teuer wie nie zuvor.

«Mit 6,00 Dollar pro Gallone ist Diesel jetzt etwa 2,30 Dollar teurer als vor einem Jahr, als der nationale Durchschnittspreis bei etwa 3,70 Dollar lag», teilte Gasbuddy mit.
Laut Automobilverband AAA kostete eine Gallone am Donnerstag (Ortszeit) im Durchschnitt 5,977 Dollar. Der Preis wird dort ein Mal pro Tag aktualisiert. Zuletzt sprach der Verband von einer deutlich steigenden Tendenz. So kletterte der Preis für eine Gallone Benzin um 13 Cent auf 4,277 US-Dollar. Im Vergleich: Vor einem Jahr lag der Durchschnittspreis bei 3,194 US-Dollar.
Die jetzige Preisentwicklung liegt zum Grossteil an der vertrackten Situation rund um die Strasse von Hormus. Durch den Iran-Krieg und den gestörten Schiffsverkehr in der Meerenge gelangt kaum Rohöl auf den Weltmarkt, das knappe Angebot führt zu höheren Preisen.
Am Donnerstag war der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November erstmals seit Mai wieder auf 108 US-Dollar geklettert, nachdem der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt militärisch wieder eskaliert war.
Im Vergleich zur Schweiz ist das Tanken in den USA immer noch günstig. Umgerechnet auf Liter und Franken liegt der aktuelle US-Benzinpreis bei etwa 92 Rappen und Diesel bei circa 1,25 Franken. Nach TCS-Angaben kostete der Liter Bleifrei Mitte Woche im Schweizer Durchschnitt etwa 2,05 Franken pro Liter. Für Diesel mussten Autofahrer 2,30 Franken pro Liter zahlen.














