Iran telefoniert mit Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten

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    Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hat mit seinen Amtskollegen in Saudi-Arabien, Ägypten und der Türkei telefoniert.

    ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem turkmenischen Amtskollegen teil. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa
    ARCHIV - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi nimmt an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem turkmenischen Amtskollegen teil. Foto: Vahid Salemi/AP/dpa - Keystone/AP/Vahid Salemi

    In den separaten Gesprächen habe der Minister die «jüngsten regionalen und internationalen Entwicklungen» besprochen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna.

    Am Freitag war Araghtschi angesichts der militärischen Spannungen mit den USA zu Gesprächen in die Türkei gereist. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran Anfang Januar mit einem Eingreifen gedroht, nachdem die Staatsmacht brutal gegen Massenproteste vorgegangen war.

    Nun ist jedoch erneut von Verhandlungen die Rede. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, die Gespräche waren jedoch ins Stocken geraten. Daraufhin griff Israel das Land an, die USA folgten mit Bombardierungen zentraler Atomanlagen.

    Irans Regierung erhofft sich von Verhandlungen eine Aufhebung der harten internationalen Sanktionen und wirtschaftlichen Aufschwung. Ausgelöst wurden die jüngsten Demonstrationen Ende Dezember durch die schwere Wirtschaftskrise, ehe sich die Proteste zu einem politischen Aufstand ausweiteten.

    Trump hatte den Demonstranten auf dem Höhepunkt der Proteste seine Unterstützung zugesagt. Mitte Januar sprach sich der Republikaner für einen Machtwechsel in der Islamischen Republik aus. Dass er nun einen Deal mit der Staatsführung erwägt, sehen viele Menschen im Iran kritisch. Menschen, die gegen ihre autoritäre Regierung auf die Strasse gegangen waren, fühlen sich von Trump verraten.

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    Kommentare

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Wurde nicht schon der Irak aufgrund einer Lüge der USA zerstört?

    User #2372 (nicht angemeldet)

    Gemäss Menschenrechtlern vor Ort wurden über 50000 Menschen umgebracht warum schreibt das keiner?

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