Arbeiten am Gewässerrichtplan für Unterlauf der Emme gestartet

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Ein Gewässerrichtplan soll die Entwicklungen am Unterlauf der Emme für die kommenden 30 Jahre beschreiben. Gemeinden, Schwellenkorporationen, Kantons- und Bundesstellen sowie Interessenverbände haben Ende Januar die Arbeiten aufgenommen.

Die sommerliche Emme bei Aefligen. (Archivbild)
Die sommerliche Emme bei Aefligen. (Archivbild) - KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN

Der Gewässerrichtplan definiert unter anderem Massnahmen zum Hochwasserschutz und zur Gewässerökologie. Auch Interessen von Landwirtschaft, Naherholung und Wassernutzung sollen berücksichtigt werden, wie die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion am Montag mitteilte. Ziel sei es, die unterschiedlichen Interessen zu diskutieren und Kompromisse zu finden.

2029 soll der Regierungsrat den Richtplan genehmigen. Mit der Genehmigung wird er für die Behörden verbindlich. Der Kanton Bern erstellt einen Richtplan für die gesamte Emme, vom Quellgebiet bis zur Kantonsgrenze zu Solothurn.

Die Arbeiten am Richtplan für den Oberlauf wurden 2024 in Angriff genommen. Im Unterlauf der Emme könnte im Zusammenhang mit Hochwassern etwa die Burgdorfer Lochbachbrücke ein Thema sein.

Das Quellgebiet der Emme befindet sich zwischen Hohgant und Augstmatthorn in den Berner Voralpen. Der Fluss fliesst dann Richtung Langnau, wo er sich mit der Ilfis vereinigt. Von dort geht es weiter durch Orte wie Lützelflüh, Burgdorf und Kirchberg Richtung Kanton Solothurn. Zwischen Zuchwil SO und Luterbach SO mündet die Emme schliesslich in die Aare.

Die Emme ist bekannterweise ein launisches Gewässer, das bei Gewittern rasch anschwellen und Verwüstungen anrichten kann. Im 19. Jahrhundert wurde die Emme über weite Strecken kanalisiert und mit Dämmen versehen.

In der jüngeren Vergangenheit gab es wieder häufiger Hochwasser, etwa 2014 oder 2022 sowie längere Trockenperioden, während deren Abschnitte des Flusses austrockneten.

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