Gewalt

Kanton Freiburg will Überwachung bei häuslicher Gewalt verbessern

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Fribourg,

Der Kanton Freiburg will Akteure aus Justiz, Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Überwachung von besonders kritischen Fällen häuslicher Gewalt unterstützen. Dies tut er mit einem Leitfaden und einer einheitlichen Schulung zur Risikobewertung.

Kerzen im Gedenken an die im April 2025 in Epagny getötete Frau. Der Femizid löste schweizweit Bestürzung aus und brachte im Kanton Freiburg auch auf Verwaltungsebene einiges ins Rol...
Kerzen im Gedenken an die im April 2025 in Epagny getötete Frau. Der Femizid löste schweizweit Bestürzung aus und brachte im Kanton Freiburg auch auf Verwaltungsebene einiges ins Rol... - KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Nach dem Tötungsdelikt an einer Frau in Epagny FR im April 2025 bildete der Kanton Freiburg eine Arbeitsgruppe. Diese untersuchte die geltende Praxis und ortete bei der Überwachung von besonders kritischen Fällen Handlungsbedarf.

Einerseits fehlte bei der Fallanalyse eine gemeinsame Sprache, wie die Freiburger Staatsanwaltschaft in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Andererseits würden Informationen zu wenig systematisch ausgetauscht. Einigen Akteuren fehle es zudem an Erfahrung in der Risikobewertung.

Die Arbeitsgruppe erarbeitete einen Leitfaden, der diesen Schwierigkeiten entgegenwirken soll. Beim Informationsaustausch in besonders kritischen Fällen sieht der Leitfaden ein Verfahren zur Information der Staatsanwaltschaft vor.

Mehr zum Thema:

Weiterlesen

schönbächler
51 Interaktionen
Experte erklärt
x
697 Interaktionen
Iran-Krieg

MEHR GEWALT

Häusliche Gewalt
7 Interaktionen
Neuenburg
3 Interaktionen
Kanton Luzern
Tessiner Polizei
1 Interaktionen
Im Tessin
hacker
1 Interaktionen
Graubünden

MEHR AUS FRIBOURG

3 Interaktionen
Freiburg
1 Interaktionen
Kerzers FR
Postauto Kerzers
Busbrand
Düdingen