Basel-Stadt verschickt 3400 Infobriefe über Ergänzungsleistungen
Im Kanton Basel-Stadt sollen mehr Menschen mit zu tiefer AHV- und IV-Rente Ergänzungsleistungen beziehen. Die Verwaltung verschickt im ersten Halbjahr erstmals 3400 Informationsschreiben an mögliche Anspruchsberechtigte.

Rund 80 Prozent der seit Februar versandten Schreiben richten sich an potenziell anspruchsberechtigte AHV-Rentnerinnen und -Rentner, die übrigen rund 20 Prozent an potenziell anspruchsberechtigte IV-Beziehende. Dies teilte das Amt für Wirtschaft, Soziales und Umwelt am Montag mit.
Die Briefe enthalten Infos zu den Voraussetzungen für einen Anspruch sowie für eine mögliche Anmeldung. Die Institutionen Pro Senectute und Pro Infirmis würden die angeschriebenen Personen bei Bedarf beraten und bei der Anmeldung unterstützen, heisst es weiter.
Die Basler Regierung hatte Ende 2024 bekanntgegeben, die Nichtbezugsquote der Ergänzungsleisten reduzieren zu wollen, um Altersarmut entgegenzuwirken. Im Kanton Basel-Stadt beziehen gemäss einer Studie des Amts für Sozialbeiträge aus dem Jahr 2021 rund 30 Prozent der anspruchsberechtigten Personen keine Ergänzungsleistungen zu ihrer AHV und IV, um ihre Grundbedürfnisse wie Mietkosten oder Krankenversicherung decken zu können.






