Iran greift Israel an – Gegenschlag aus Tel Aviv
Der Iran greift Israel mit Raketen an, Israel antwortet mit Luftangriffen auf Teheran und andere Städte – die Eskalation im Nahost-Konflikt spitzt sich zu.

Der Iran greift am Sonntagabend Israel zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder mit Raketen an, wie «ZDFheute» berichtet. Irans zentrales Militärkommando bestätigte zwei Raketensalven auf den Erzfeind.
Laut der «Jüdischen Allgemeinen» begründeten die iranischen Streitkräfte den Angriff mit angeblich wiederholten Verstössen Israels gegen die Waffenruhe im Libanon.
Die Revolutionsgarden bezeichneten die Attacke demnach als «Warnung».
Iran greift an – Israel antwortet mit Gegenschlägen
Das israelische Militär reagierte noch in den frühen Morgenstunden des Montags mit eigenen Gegenschlägen. Laut dem «Tagesspiegel» griff Israels Luftwaffe militärische Ziele im Westen und Zentrum Irans an.
Das iranische Staatsfernsehen meldete daraufhin Explosionen in Teheran sowie in den Städten Täbris und Isfahan.
Weil Iran erneut angriff und Raketen auf Israel abfeuerte, heulten am Montagmorgen in mehreren Regionen des Landes die Warnsirenen. Betroffen waren unter anderem das Zentrum und der Süden des Landes.
Schulen und Luftraum gesperrt
Das israelische Militär erklärte, seine Verteidigungssysteme seien aktiv im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen. Laut dem «Tagesspiegel» wurden alle Raketen der ersten Wellen nach israelischen Angaben abgefangen.
Der israelische Zivilschutz sagte den Schulunterricht im ganzen Land für Montag ab.
ZDF-Korrespondent Thomas Reichart berichtete laut «ZDFheute», der Luftraum sei zeitweise gesperrt und grössere Versammlungen verboten worden.
Trumps Kurs und Kallas' Appell
US-Präsident Donald Trump erklärte laut «ZDFheute», er halte trotz der iranischen Angriffe an einer Verhandlungslösung fest.

«Das wird keinerlei Auswirkungen auf das Abkommen haben», sagte Trump in einem Telefoninterview der britischen «Financial Times».
Die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas forderte ein Ende der Kämpfe. «Ich denke, die Region braucht keine weitere Eskalation», sagte sie am Rande eines Treffens der EU-Verteidigungsminister in Nikosia.
















