Ölpreise steigen wegen Nahost-Konflikt - Brent über 90 US-Dollar
Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn deutlich gestiegen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kletterte im frühen asiatischen Handel um 2,7 Prozent auf 90,50 US-Dollar.

Damit erreichte er den höchsten Stand seit Juni. Zwischenzeitlich war der Preis nach dem Beginn der Friedensgespräche auf rund 70 Dollar gefallen.
Für Auftrieb sorgte die weitere Eskalation im Nahen Osten. Diese schürte am Ölmarkt Sorgen über mögliche Störungen der Energieversorgung aus der Region.
Nach Angaben der britischen Seesicherheitsbehörde UKMTO geriet im strategisch wichtigen Golf von Hormus ein Schiff in Brand. Zur Ursache wurden zunächst keine Angaben gemacht. Vor Ausbruch des Krieges wurde rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels durch die Meerenge abgewickelt.
US-Präsident Donald Trump erklärte zudem, die USA hätten Iran in der neunten Nacht in Folge «sehr hart» angegriffen. Die Angriffe seien eine Reaktion auf die Tötung amerikanischer Soldaten im Nahen Osten. Gleichzeitig meldete die kuwaitische Armee einen iranischen Drohnenangriff auf das Staatsgebiet des Emirats.














