Sieben Jahre nach den Anschlägen auf einen Supermarkt und die Redaktion von Charlie Hebdo gedenkt Frankreich der Opfer.
Anne Hidalgo
Anne Hidalgo - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor sieben Jahren erschütterten Anschläge die Hauptstadt Frankreichs.
  • Terroristen griffen die Redaktion von Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt an.
  • Nun gedachte das Land den Opfern der Tragödie.

Sieben Jahre sind seit den Anschlägen auf das Satireblatt Charlie Hebdo und einen koscheren Supermarkt vergangen. Nun hat der französische Innenminister der Opfer gedacht. Auf Wunsch der Angehörigen werden zum Gedenken keine Reden gehalten.

Gemeinsam mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo suchte Gérald Darmanin die Anschlagsorte auf, an denen Blumen niedergelegt wurden. «Wir werden sie nie vergessen», schrieb Hidalgo auf Twitter.

Nach den Anschlägen hatte es 2015 eine beispiellose Welle der Solidarität gegeben. Unter dem Motto «Je suis Charlie» gingen in Frankreich mehr als eine Million Menschen auf die Strasse.

Im Dezember 2020 waren gegen eine Reihe von Hintermänner Haftstrafen von vier Jahren bis lebenslänglich verhängt worden. Die Verurteilten hatten die drei Attentäter unterstützt, die im Januar 2015 insgesamt 17 Menschen in getötet hatten. Unter ihnen einige der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs. Die drei Attentäter waren nach den Anschlägen von der Polizei erschossen worden.

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