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Experten: EU muss mehr für Klimaanpassung tun

Keystone-SDA
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Dänemark,

Hitzewellen, Waldbrände, Überschwemmungen: Die EU muss sich nach Einschätzung von Klimaforschern dringend stärker auf die Risiken vorbereiten, die mit dem Klimawandel verbunden sind.

ARCHIV - Blick in die Baumspitzen des Lennebergwald. Foto: Jörg Halisch/dpa
ARCHIV - Blick in die Baumspitzen des Lennebergwald. Foto: Jörg Halisch/dpa - Keystone/dpa/Jörg Halisch

Vor allem müsse der Einsatz besser koordiniert werden, mahnt der Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel in einem Bericht an.

«Wetter- und klimabedingte Extremereignisse verursachen bereits heute schwere Verluste in ganz Europa», sagte der deutsche Beiratsvorsitzende Ottmar Edenhofer einer Mitteilung zufolge. «Allein extreme Hitze hat in den letzten Jahren zu Zehntausenden vorzeitigen Todesfällen geführt.» Dazu kämen neben den Schäden an Ökosystemen wirtschaftliche Schäden von durchschnittlich rund 45 Milliarden Euro pro Jahr.

Diese Gefahren dürften sich weiter verschärfen, so der Beirat mit Sitz in Kopenhagen. Europa erwärme sich etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt – die Auswirkungen seien in allen Regionen spürbar. Neben dem Klimaschutz sei die Klimaanpassung entscheidend.

Der Beirat schlägt mehrere Massnahmen vor, um die EU widerstandsfähiger zu machen – darunter «verbindliche und einheitliche Klimarisikobewertungen». Ausserdem empfiehlt er eine klare gemeinsame «Vision für eine klimaresistente EU bis 2050», die Mobilisierung öffentlicher und privater Investitionen und die Verankerung des Themas in allen Politikbereichen. Die EU solle sich auf verschiedene Zukunftsszenarien vorbereiten und Massnahmen zur Klimaanpassung laufend überwachen und auswerten, hiess es.

Kommentare

User #2492 (nicht angemeldet)

Den Klimawandel gibt es, ja, meinetwegen wird er auch durch unseren Lebensstil beschleunigt, okay, und trotzdem lässt er sich nicht aufhalten, so sehr sich dass gewisse Menschen wünschen. Dafür müsste man die Menschheit dezimieren..

User #3817 (nicht angemeldet)

Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb st es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.

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