Dänen-König gönnt sich schon fünfte Auszeit
Schon wieder Pause für Dänemarks König: Frederik X. nimmt sich bereits seine fünfte Auszeit in diesem Jahr. Seine Mutter übernimmt die Amtsgeschäfte.

Das Wichtigste in Kürze
- Der dänische König nimmt in diesem Jahr bereits seine fünfte Auszeit.
- Einmal mehr übernimmt seine Mutter Margrethe während dieser Zeit seine Amtsgeschäfte.
- Die Kritik an König Frederik und seiner Frau Königin Mary wird zunehmend lauter.
Noch keine vier Monate sind im Jahr 2026 vergangen, dennoch gönnt sich König Frederik X. (57) bereits seine fünfte Auszeit. Laut offiziellem Terminkalender befindet sich die königliche Familie derzeit in den Osterferien.
Währenddessen fungiert Königin Margrethe (85) als Staatsoberhaupt. Die Mutter von Frederik hatte erst im Januar 2024 zugunsten ihres Sohnes abgedankt.
Für Königshaus-Kommentatorin Trine Villemann ist das schwer nachvollziehbar. Gegenüber der Zeitung «Ekstra Bladet» kritisiert sie, viele Dänen könnten sich keine längeren Osterferien leisten.
Gleichzeitig würden steigende Ölpreise, internationale Krisen und wirtschaftliche Sorgen den Alltag der Bevölkerung prägen. Das Verhalten des Königs wirke in dieser Situation «arrogant», sagt sie. Die Dänen hätten ein Recht auf ein Königshaus, das die Realität der Bevölkerung im Blick habe.

Dänen-König spricht von wichtigen «Timeouts»
Allein im März nahm sich Frederik gleich mehrere Auszeiten. Vom 6. bis 8. März war die Familie schon in den Ferien. Zudem verlängerten Frederik und Königin Mary (54) ihren Aufenthalt in Australien um einige Tage. Nun folgt bereits die nächste Pause über Ostern.
Auszeiten haben für den König jedoch Tradition. Bereits im vergangenen Jahr reiste Frederik laut Berichten elfmal ins Ausland und kam dabei auf insgesamt 52 freie Tage. Selbst bezeichnet er diese Pausen als «Timeouts».
Den Begriff prägte er in seinem Buch «Kongeord», das kurz nach seinem Amtsantritt erschien. Darin betont er, dass solche Auszeiten wichtig seien, da die Aufgaben für ihn und Königin Mary weiter zunehmen würden.



















